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11.12.2015 | Kurz & Knapp | Ausgabe 12/2015

NeuroTransmitter 12/2015

Langzeittherapie der Schizophrenie

Zeitschrift:
NeuroTransmitter > Ausgabe 12/2015
Autor:
Abdol A. Ameri
Lang wirksame injizierbare Antipsychotika können dem häufigen Problem der Non-Adhärenz in der Schizophrenietherapie entgegen wirken und sollten daher rechtzeitig in das Therapiekonzept eingebunden werden. Gut belegt ist die rezidivprophylaktische Wirksamkeit von Aripiprazol-Depot (Abilify Maintena®). Neue Daten einer offenen Langzeitstudie über 52 Wochen bestätigen, dass 95 % der 1.081 Patienten über den gesamten Beobachtungszeitraum stabil blieben — sowohl hinsichtlich der Symptomkontrolle als auch des sozialen Funktionsniveaus. Die Rückfallrate betrug im Studienverlauf 8,2 %. Die positive Einstellung der Patienten gegenüber dem einmal monatlich i. m. zu injizierenden Antipsychotikum blieb bis zum Ende der Studie unverändert [Nylander AG et al. Poster P6-105, 168. APA-Kongress 2015]. Die prospektive, randomisierte QUALIFY-Studie untersuchte die Veränderung der Lebensqualität unter Aripiprazol-Depot im direkten Vergleich zu Paliperidonpalmitat (beide einmal monatlich). Zur Bewertung der Lebensqualität wurde die Heinrichs-Carpenter Quality of Life-Skala (QLS) eingesetzt. Aripiprazol-Depot verbesserte den QLS-Score um 7,47 und Paliperidon-Depot um 2,80 gegenüber den Ausgangswerten (p = 0,036 Aripiprazol- vs. Paliperidon-Depot) [Naber D et al. Poster EPA15-1973, 23. EPA-Kongress 2015]. Ein Anstieg des QLS-Scores um ≥ 5,0 Punkte gilt als klinisch bedeutsame Verbesserung der Lebensqualität. ...

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