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27.08.2018 | Das therapeutische und diagnostische Prinzip | Ausgabe 12/2018

Der Ophthalmologe 12/2018

Laser Flare Photometrie zur Identifizierung von Hochrisikopatienten für proliferative Vitreoretinopathie

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 12/2018
Autoren:
PD Dr. med. F. Schaub, S. Fauser, B. Kirchhof, A. Witte, R. Hörster

Zusammenfassung

Die proliferative Vitreoretinopathie (PVR) ist eine Komplikation, die in etwa 10 % nach vitreoretinaler Chirurgie, besonders nach rhegmatogener Amotio und Trauma auftritt. Die Visusprognose bei etablierter PVR ist schlecht, und bis heute gibt es keine etablierte konservative Therapie der PVR. Die aktuell rekrutierende PRIVENT-Studie soll helfen, eine prophylaktische Behandlungsmöglichkeit der PVR zu finden. In der PRIVENT-Studie untersuchen wir, ob PVR durch adjuvante Pharmakotherapie verhindert werden kann. Voraussetzung hierzu ist jedoch die Identifizierung von Augen mit erhöhtem Risiko für die PVR. Die Laser Flare Photometrie ist eine einfache Methode, um das individuelle PVR-Risiko zu bestimmen. Es handelt sich um eine nichtinvasive Technik, die den Tyndall-Effekt objektiviert. Es existieren verschiedene Modelle des Laser Flare Meters auf dem Markt. In vorangehenden Untersuchungen konnten wir zeigen, dass die Laser Flare Photometrie mit einer Sensitivität von 80 % die PVR in Augen mit primär rhegmatogener Amotio vorhersagen kann. Die Identifikation dieser Hochrisikoaugen könnte der erste Schritt auf dem Weg zur Lösung des PVR-Problems sein.

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