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27.02.2019 | Originalien | Ausgabe 11/2019

Der Ophthalmologe 11/2019

Lasermembranotomie bei akuter subhyaloidaler Blutung nach indirektem Bulbustrauma

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 11/2019
Autoren:
Dr. Jens Heichel, Astrid Eichhorst, Andrea Huth, Arne Viestenz
Wichtige Hinweise
Die Ergebnisse wurden als Poster auf dem DOG-Kongress 2018 in Bonn präsentiert.

Zusammenfassung

Einleitung

Subhyaloidale prämakuläre Blutungen (SPB) führen zu einem akuten schmerzlosen Visusverlust mit Zentralskotom. Typischerweise liegen vaskuläre Erkrankungen der Netzhaut oder eine Valsalva-Retinopathie ursächlich zugrunde. Ein okuläres Trauma ist eine seltene Ursache für eine SPB.

Methoden

Ein Fallbericht eines 54-jährigen Mannes, welcher im Rahmen eines Autounfalls stark mit der Stirn aufprallte, wird vorgestellt.

Ergebnisse

Im Rahmen eines Autounfalls war es zu einer starken abrupten Dezeleration des Kopfes durch einen Aufprall auf der Windschutzscheibe gekommen. Die Augen wurden nicht direkt traumatisiert. Der Visus auf dem betroffenen linken Auge betrug initial 0,1. Das rechte Auge wies einen Visus von 1,0 auf. Fundoskopisch zeigte sich eine inkomplette Abhebung des hinteren Glaskörpers mit Ruptur eines venösen Netzhautgefäßes des temporal oberen Gefäßbogens mit prominenter SPB und zystoidem Makulaödem (ZMÖ). Am Folgetag wurde eine Neodym-dotierte Yttrium-Aluminium-Granat(Nd:YAG)-Laser-Membranotomie im Bereich des hinteren Glaskörperkortex vorgenommen. Der Visus stieg auf 0,32 am Folgetag, sowie 1,0 bzw. 1,25 nach 3 bzw. 6 Monaten an.

Schlussfolgerung

Durch Akzeleration und nachfolgende Dezeleration kann eine relevante Kraftübertragung im Bereich der vitreoretinalen Grenzfläche als indirektes Trauma resultieren. Die Nd:YAG-Laser-Membranotomie stellt eine minimal-invasive und effektive Therapieoption für eine SPB nach indirektem Trauma dar.

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