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28.11.2013 | Kurz gemeldet | Ausgabe 11/2013

Im Fokus Onkologie 11/2013

Leberzellkarzinom: Sorafenib hat sich im klinischen Alltag etabliert

Zeitschrift:
Im Fokus Onkologie > Ausgabe 11/2013
Autor:
red
Die Ergebnisse von zwei nicht-interventionellen Studien (NIS) unterstreichen die therapeutische Bedeutung von Sorafenib (Nexavar®) bei der Behandlung des hepatozellulären Karzinoms (HCC), die beim „Europäischen Krebskongress (ECC 2013) in Amsterdam vorgestellt wurden. Der Tyrosinkinasehemmer (TKI) stellt die bislang einzige Option zur medikamentösen Therapie des HCC dar und hat sich im klinischen Alltag etabliert. Die beiden NIS, die die Behandlungsrealität im klinischen Alltag widerspiegeln, bestätigen die gute klinische Wirksamkeit von Sorafenib unabhängig von der Grunderkrankung, wobei sich die besten Ergebnisse offenbar erzielen lassen, wenn die Therapie initial mit der empfohlenen Dosis von 800 mg begonnen wird. So zeigte eine Subgruppenanalyse der GIDEON-Studie, dass Patienten, die von Beginn der Therapie an die volle Wirkstoffdosis (800 mg) erhielten, mit medianen 26 Monaten ein längeres Gesamtüberleben (OS) erreichten als Patienten, die initial mit 400 mg behandelt wurden und median nur 18 Monate überlebten. Bei Patienten, die initial 800 mg erhielten, war die mittlere Therapiedauer zudem mit 18 Wochen gegenüber 13 Wochen bei anfänglich niedriger Dosierung deutlich länger. Die Sicherheitsprofile in Abhängigkeit zur Dosis zeigten keine signifikanten Unterschiede. In der INSIGHT-Studie zeigte sich zudem, dass die Wirksamkeit unabhängig von der Grunderkrankung ist. ...

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