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17.12.2020 | Aus der Praxis-Zimmermann | Ausgabe 21-22/2020

Übernahme der GOÄ-Formulierungen
MMW - Fortschritte der Medizin 21-22/2020

Leichenschau in UV-GOÄ angepasst

Zeitschrift:
MMW - Fortschritte der Medizin > Ausgabe 21-22/2020
Autor:
Dr. med. Gerd W. Zimmermann
Stirbt ein Patienten an den Folgen eines Arbeitsunfalls oder einer anerkannten Berufskrankrankheit, wird die Leichenschau zulasten der zuständigen Unfallversicherung abgerechnet. Zum 1. Oktober 2020 wurde nun die UV-GOÄ diesbezüglich geändert und an die seit 1. Januar 2020 gültige neue GOÄ-Regelung angepasst. Die bisherige Nr. 100 UV-GOÄ für die Untersuchung eines Toten hat dabei eine neue Leistungslegende erhalten. Die übrigen Leichenschauleistungen sind identisch mit denen in der GOÄ. Lediglich bei den Unzeit-Zuschlägen weichen die Regelungen ab ( Tab. 1). Dabei können die Nrn. 103 und 104 UV-GOÄ ggf. mit der Nr. 105 UV-GOÄ kombiniert werden.
Tab. 1
Unzeitzuschläge, die zur Leichenschau hinzu berechnet werden können
UV-GOÄ
Legende
Euro
103
Zuschlag für in der Zeit von 20-22 Uhr oder 6-8 Uhr erbrachte Leistungen
15,15
104
Zuschlag für in der Zeit von 22-6 Uhr erbrachte Leistungen
26,23
105
Zuschlag für an Samstagen, Sonn- und Feiertagen erbrachte Leistungen
19,82
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