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Rechtsmedizin

Modifizierung der rechtsmedizinischen Lehre im Studium der Humanmedizin vor, während und nach der COVID-19-Pandemie

Erschienen in:

Zusammenfassung

Hintergrund und Fragestellung

Die COVID-19-Pandemie führte zu einer bisher beispiellosen Aussetzung der Präsenzlehre und Umstellung auf digitale Formate. Ziel der Studie war die Untersuchung kurz- und langfristiger, pandemiebedingter Veränderungen in den rechtsmedizinischen Lehr- und Prüfungsformaten in Deutschland.

Material und Methoden

Die Datenerhebung erfolgte mittels Online-Umfrage zu den rechtsmedizinischen Lehr- und Prüfungsformaten im Studiengang Humanmedizin an den Universitätsinstituten in Deutschland vor, während und nach der COVID-19-Pandemie. Die Teilnahmequote betrug 82 %.

Ergebnisse

Vor der Pandemie dominierten traditionelle Lehrformate wie Seminare, Praktika und Vorlesungen in Präsenz. Während der Pandemie wurde verstärkt auf digitale Lehrformate wie Online-Vorlesungen, Leichenschauvideos und E‑Learning-Module umgestellt. Nach der Pandemie erfolgte eine weitgehende Rückkehr zu den bisherigen Lehrformaten, bevorzugt in Präsenz. In den überwiegend schriftlichen Präsenzprüfungen ist nach der Pandemie ein Zuwachs elektronischer Durchführungen zu verzeichnen.

Diskussion

Die Wiederaufnahme der praktischen Lehrveranstaltungen insbesondere zur ärztlichen Leichenschau verdeutlicht die Unverzichtbarkeit dieses Trainingsformates. Die weitgehende Rückkehr zu Präsenzvorlesungen spricht für eine eher klassische Grundlagenvermittlung. Gleichwohl zeigte sich, dass durch die Pandemie die Tendenz zu modernen hochschuldidaktischen Lehrformen wie E‑Learning-Konzepten, Leichenschauvideos und kompetenzorientierten Formaten zunahm.
Gemeinsame Erstautorenschaft: Dr. med. K. Metzler und Dr. med. S. Clas.
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Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Hintergrund und Fragestellung

Die COVID-19-Pandemie führte im Frühjahr 2020 zu einer bisher beispiellosen Aussetzung der Präsenzlehre und Umstellung auf Online-Formate bzw. digitale Lernmaterialien [24]. Vor der Pandemie wurden in der Medizin digitale Medien in der Lehre überwiegend als Ergänzung zum Curriculum eingesetzt, wie z. B. E‑Learning-Module, Vorlesungsaufzeichnungen und Lehrfilme. Digitale Prüfungssysteme, wie Tablet-basierte OSCE-Prüfungen (Objektive Structured Clinical Examination) wurden schon häufiger eingesetzt, während sich neue Technologien wie Extended Reality (XR) wie Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) noch in der Pilotphase befanden [15, 24, 27]. Diese Situation war in Deutschland auch in der Fachrichtung Rechtsmedizin zu beobachten. In einer 2019 durchgeführten deutschlandweiten Umfrage zur rechtsmedizinischen Lehre zeigte sich, dass bis dahin E‑Learning-Module selten und rein computerbasierte E‑Klausuren nur etwas häufiger verbreitet waren [18, 19]. Einzelne Standorte führten bereits Tablet-basierte, rechtsmedizinische OSCE-Prüfungen und Lehreinheiten mit VR-Technik durch [3, 20].
Somit stellt sich die Frage, welche konkreten Veränderungen die COVID-19-Pandemie in den rechtsmedizinischen Lehr- und Prüfungsformaten in Deutschland kurz- und langfristig ausgelöst hat.

Material und Methode

Für die Beantwortung dieser Fragestellung erfolgte eine Online-Umfrage bei den rechtsmedizinischen Universitätsinstituten in Deutschland, welche Lehrtätigkeiten im Studiengang Humanmedizin durchführen (n = 28). Für die Online-Umfrage wurde ein Fragebogen über das Lehrevaluationssystem der Medizinischen Fakultät der TU-Dresden (EvaSys, Version 7.1; Copyright © 2018 Electric Paper Evaluationssysteme GmbH, Lüneburg, Deutschland) konzipiert, welcher sich teilweise an die 2019 durchgeführte deutschlandweite Befragung anlehnte [18, 19].
In diesem Fragebogen waren mindestens 9 und maximal 62 Items zu beantworten. Die ersten 3 Hauptitems beinhalteten mit einer Mehrfachauswahlfrage jeweils die Lehr- und Lernformate vor, während und nach der COVID-19-Pandemie für Pflichtlehrveranstaltungen im Studiengang Humanmedizin. Innerhalb dieser Mehrfachauswahl bestand bei den Unterpunkten „Seminar“, „Kommunikation“ und „POL“ (problemorientiertes Lernen) die Möglichkeit, durch Einfachauswahlfragen (Multiple Choice(MC)-Fragen) Angaben zur Form (in Präsenz, online, hybrid) zu machen.
Anschließend wurden die Prüfungsformen dieser Pflichtveranstaltungen vor, während und nach der COVID-19-Pandemie mit einer Mehrfachauswahlfrage erfasst. Bei den schriftlichen Prüfungen konnte durch eine weitere Mehrfachauswahlfrage die Prüfungsform (in Präsenz, online, analog, digital, MC-Fragen, andere Fragentypen) konkretisiert werden. Wurden andere praktische Prüfungsformen vermerkt, war eine genauere Beschreibung in einem Freitextfeld möglich.
In allen Bereichen stand zudem ein Freitextfeld für weitere Angaben zur Verfügung.
Dieselben Fragen wurden für fakultative Lehrveranstaltungen (z. B. Wahlfach) im Studiengang Humanmedizin gestellt.
Abschließend wurde durch ein Freitextfeld erfragt, ob an mehreren Hochschulstandorten rechtsmedizinische Lehrveranstaltungen durchgeführt werden. Es wurden Entscheidungsfragen zu Unterschieden (Ja und Nein) der Lehr- und Lern- sowie der Prüfungsformate gestellt und eine genauere Beschreibung der Unterschiede in einem Freitextfeld erbeten.
Im März 2025 wurden 28 Standorte mittels eines postalischen Anschreibens um die Teilnahme an der Umfrage gebeten. Der Fragebogen konnte über einen Link bzw. QR-Code beantwortet werden. Nach einem Erinnerungsschreiben lagen bis Anfang April von 23 Standorten ein beantworteter Fragebogen vor, sodass die Teilnahmequote 82 % betrug. Die Fragebogen wurden rein deskriptiv mittels Microsoft Excel 2019 ausgewertet.

Ergebnisse

Neun der 23 befragten Institute gaben an, an 2 (n = 8) bzw. 4 (n = 1) Hochschulstandorten Lehrveranstaltungen im Studiengang Humanmedizin durchzuführen.

Lehr- und Lernformen

In der Pflichtlehre erfolgten Präsenzvorlesungen vor und nach der Pandemie an allen 23 Standorten, während zwischenzeitlich dieser Anteil auf 13 % (n = 3) abgesunken war (Tab. 1). Ähnlich verhielt es sich bei den weitverbreiteten Leichenschaupraktika, die pandemiebedingt ebenso wie die häufig durchgeführten Seminare nur noch an 5 Standorten (30,4 %) durchführbar waren. Lehrsektionen wurden vor der Pandemie an 14 Standorten (60,9 %) durchgeführt, nach einem zwischenzeitlichen deutlichen Rückgang wurde dieses Lehrformat wieder im gleichen Umfang aufgenommen. Online-Vorlesungen spielten vor der Pandemie überhaupt keine Rolle. Während der Pandemie stieg der Anteil auf 91,3 % (n = 21), danach wird immerhin noch an 4 Standorten eine Online-Vorlesung (17,4 %) durchgeführt. Leichenschauvideos wurden vor der Pandemie lediglich an 3 Standorten (13,0 %) verwendet. Die pandemiebedingte Verdoppelung dieser Anwendung (n = 6) war danach lediglich an einem Standort rückläufig. Vor der Coronapandemie beschränkte sich die Anwendung von E‑Learning-Modulen auf einen Standort, pandemiebedingt (n = 5) und auch danach (n = 4) zeigte sich eine zunehmende Verwendung dieses Lehrformates. Praktische Trainingsstationen und Kommunikationstrainings spielen in allen 3 Zeiträumen in der Pflichtlehre keine oder nur eine untergeordnete Rolle. An nahezu der Hälfte der Standorte (n = 11) liegen aktuell bereits Unterrichtsmaterialien für das Selbststudium vor; dieser Anteil lag vor der Pandemie etwas niedriger (n = 9; Tab. 1).
Tab. 1
Übersicht der Lehr- und Lernformen im Studium der Humanmedizin im Fach Rechtsmedizin in der Pflicht- und fakultativen Lehre
 
Pflichtlehre in % (n = 23)
Fakultative Lehre in % (n = 16)
Lehr- und Lernform
Vor der Pandemie
Während der Pandemie
Nach der Pandemie
Vor der Pandemie
Während der Pandemie
Nach der Pandemie
Präsensvorlesung
100 (23)
13 (3)
100 (23)
43,8 (7)
0 (0)
43,8 (7)
Online-Vorlesung
0 (0)
91,3 (21)
17,4 (4)
0 (0)
37,5 (6)
6,3 (1)
Praktikum, Leichenschau
95,7 (22)
30,4 (7)
95,7 (22)
37,5 (6)
12,5 (2)
37,5 (6)
Lehrsektion
60,9 (14)
13 (3)
60,9 (14)
43,8 (7)
6,3 (1)
37,5 (6)
Leichenschauvideo
13 (3)
34,8 (8)
21,7 (5)
6,3 (1)
12,5 (2)
6,3 (1)
Sonstiges Praktikum (außer Leichenschau)
30,4 (7)
4,3 (1)
30,4 (7)
18,8 (3)
6,3 (1)
25 (4)
Sonstige Lehrvideos (außer Leichenschau)
4,3 (1)
30,4 (7)
8,7 (2)
0 (0)
6,3 (1)
6,3 (1)
Seminare
73,9 (17)
26,1 (6)
69,6 (16)
62,5 (10)
31,3 (5)
75 (12)
E‑Learning-Module
4,3 (1)
30,4 (7)
17,4 (4)
0 (0)
12,5 (2)
12,5 (2)
Praktische Trainingsstationen
8,7 (2)
0 (0)
4,3 (1)
0 (0)
0 (0)
12,5 (2)
Kommunikationstraining
0 (0)
0 (0)
0 (0)
12,5 (2)
0 (0)
12,5 (2)
Problemorientiertes Lernen (POL)
21,7 (5)
4,3 (1)
21,7 (5)
6,3 (1)
0 (0)
6,3 (1)
Unterrichtsmaterialien für Selbststudium
39,1 (9)
52,2 (12)
47,8 (11)
18,8 (3)
12,5 (2)
31,3 (5)
Andere
4,3 (1)
17,4 (4)
8,7 (2)
6,3 (1)
6,3 (1)
6,3 (1)
Keine
0 (0)
0 (0)
0 (0)
6,3 (1)
37,5 (6)
0 (0)
In der fakultativen rechtsmedizinischen Lehre waren hinsichtlich der Präsenzvorlesungen, des Praktikums der Leichenschau und der Durchführung von Lehrsektionen ähnliche Trends wie in den Pflichtveranstaltungen zu beobachten. Der pandemiebedingte Wechsel auf Online-Vorlesungen wurde lediglich an einem Standort fortgeführt. Leichenschauvideos und sonstige Lehrvideos wurden und werden kaum verwendet. Sonstige praktische Lehrveranstaltungen (außer Leichenschau) und Seminare zeigten während der Pandemie einen deutlichen Rückgang, gegenüber der Zeit davor war aktuell ein geringer Anstieg von 3 auf 4 Standorte (sonstiges Praktikum) bzw. von 10 auf 12 Institute (Seminare) ersichtlich. E‑Learning-Module wurden während der Pandemie an 2 Standorten etabliert und auch danach beibehalten. Praktische Trainingsstationen wurden nach der Pandemie an 2 Standorten neu etabliert. Ebenfalls an 2 Instituten wurde ein bereits vor der Pandemie eingeführtes Kommunikationstraining nach dem zwischenzeitlichen Aussetzen weiter fortgeführt. Auch im fakultativen Bereich kam es im zeitlichen Verlauf zu einer etwas weiteren Verbreitung (von 3 zu 5 Standorten) von Unterrichtsmaterialien für das Selbststudium.

Prüfungsformen

In der Pflichtlehre wurden vor der Pandemie an fast allen befragten Instituten schriftliche Erfolgskontrollen durchgeführt (95,7 %). Diese erfolgen zumeist in Präsenz und überwiegend papierbasiert, nur 4‑mal wurde mittels Tablet oder PC geprüft. An 4 Standorten (17,4 %) wurde teils ergänzend eine mündlich dialogische Prüfung durchgeführt. Ebenfalls 4 Standorte führten praktische Prüfungen zur ärztlichen Leichenschau durch. Einmal wurde zudem eine fallbezogene Prüfung (Ausfüllen einer Todesbescheinigung und Verletzungsbeschreibung) angegeben. Während der Pandemie wurden mehrheitlich weiterhin schriftliche Prüfungen durchgeführt (95,7 %). Etwas mehr als die Hälfte der Standorte prüfte dabei online (54,5 %), während 40,9 % Präsenzprüfungen beibehielten. Die mündlichen und praktischen Prüfungsformalte wurden vollständig ausgesetzt. Nur ein Institut setzte während der Pandemie die Prüfungen komplett aus. Auch nach der Pandemie sind schriftliche Prüfungen in Präsenz mit 95,7 % weiterhin die dominante Prüfungsform. Die Online-Formate der Pandemie werden nicht mehr eingesetzt. Dafür hat sich der Anteil der digitalen Prüfungen mittels PC oder Tablet mehr als verdoppelt (Tab. 2; Abb. 1 und 2).
Tab. 2
Übersicht der Prüfungsformen im Studium der Humanmedizin im Fach Rechtsmedizin in der Pflicht- und fakultativen Lehre
 
Pflichtlehre in % (n = 23)
Fakultative Lehre in % (n = 16)
Prüfungsformate
Vor der Pandemie
Während der Pandemie
Nach der Pandemie
Vor der Pandemie
Während der Pandemie
Nach der Pandemie
Schriftlich, davon
95,7 (22)
95,7 (22)
95,7 (22)
25 (4)
18,8 (3)
25 (4)
   In Präsens
90,9 (20)
40,9 (9)
86,4 (19)
75 (3)
33,3 (1)
100 (4)
   Online
0 (0)
54,5 (12)
0 (0)
0 (0)
66,7 (2)
0 (0)
   Digital (z.B. Tablet, PC)
18,2 (4)
27,3 (6)
40,9 (9)
0 (0)
0 (0)
0 (0)
   MC-Fragen
77,3 (17)
63,6 (14)
68,2 (15)
50 (2)
33,3 (1)
50 (2)
Mündlich dialogisch
17,4 (4)
0 (0)
17,4 (4)
43,8 (7)
6,3 (1)
50 (8)
Praktisch (OSCE)
8,7 (2)
0 (0)
8,7 (2)
0 (0)
0 (0)
0 (0)
Praktisch (andere Verfahren)
8,7 (2)
0 (0)
8,7 (2)
18,8 (3)
0 (0)
12,5 (2)
Andere
4,3 (1)
0 (0)
4,3 (1)
18,8 (3)
12,5 (2)
25 (4)
Keine
4,3 (1)
8,7 (2)
4,3 (1)
25 (4)
62,5 (10)
18,8 (3)
Abb. 1
Übersicht der Prüfungsformen in der Pflichtlehre mit der Untergliederung der schriftlichen Prüfungen in Präsenz, Online und Digital (im grauen Kasten)
Bild vergrößern
Abb. 2
Übersicht der Prüfungsformen bei fakultativen Lehrveranstaltungen mit der Untergliederung der schriftlichen Prüfungen in Präsenz und Online (im grauen Kasten)
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In den Wahlfächern sind die Prüfungsformate deutlich heterogener. Während ein Viertel der Institute die vermittelten Lehrinhalte nicht prüft, setzt ein weiteres Viertel auf schriftliche Prüfungen. Diese wurden lediglich während der Pandemie teilweise online durchgeführt (66,7 %). Trotz meist kleinerer Gruppengrößen werden in den schriftlichen Wahlfachprüfungen keine digitalen Prüfungsformate genutzt. Die vorherrschende Prüfungsform stellen mündlich-dialogische Gespräche (43,8 % vor und 50 % nach der Pandemie) dar, gefolgt von praktischen Prüfungsformaten (18,8 vor und 12,5 % nach der Pandemie) und anderen Prüfungsformaten wie schriftliche Ausarbeitungen, Abschlussberichte oder Präsentationen durch Studierende. In der Pandemie wurde die Prüfung häufig ausgesetzt (62,5 %). Danach wurden die zuvor genutzten Prüfungsformate überwiegend wieder aufgenommen.

Diskussion

In der 2019 durchgeführten, deutschlandweiten Umfrage zur Situation der rechtsmedizinischen Lehre war ersichtlich, dass die Pflichtveranstaltungen überwiegend als Unterricht am Leichnam bzw. in Form anderer Praktika, Seminare und Vorlesungen durchgeführt wurden [18]. Dies steht in Übereinstimmung mit den aktuellen Daten zur Pflichtlehre vor der Pandemie. Lediglich ein Hochschulstandort gab die Anwendung eines E‑Learning-Moduls an. Dabei berichteten bereits mehrere Institute über die erfolgreiche Etablierung von E‑Learning Modulen. Bereits 2009 wurde vom rechtsmedizinischen Institut des Saarlandes die Einführung eines E‑Learnings berichtet [8]. 2011 wurde von Schmeling et al. [22] aus Münster ein webbasiertes E‑Learning-Programm zum aktiven Training aller Schritte der äußeren Leichenschau an 15 virtuellen Todesfällen beschrieben. In Halle (Saale) wurde 2015 ein E‑Learning-Modul aus 8 realen Fällen mit verschiedenen Leichenschaukonstellationen, welche aktiv ohne zeitliche und örtliche Bindung auf einer geschützten Lernplattform bearbeitet werden konnten, etabliert [9]. Nachfolgend wurde ab 2018 von der gleichen Arbeitsgruppe eine Virtual-Reality-Anwendung entwickelt, mit der typische Leichenschaukonstellationen noch realer und detailgetreuer trainiert werden können [20].
Hinsichtlich der rechtsmedizinischen Prüfungsformate zeigte sich in der Umfrage von 2019, dass vor der Coronapandemie bei den fakultätsinternen Prüfungen an der Hälfte der teilnehmenden Standorte (14 von 28) eine automatisierte Auswertung papierbasierter Prüfungen und an etwa einem Drittel der Institute (n = 9) eine computerbasierte E‑Klausur durchgeführt wird [19]. Computerbasierte E‑Klausuren wurden demgegenüber in der aktuellen Umfrage nur von 4 Standorten angegeben. Praktische Prüfungsverfahren werden derzeit ebenfalls an 4 Standorten durchgeführt. Dazu zählt z. B. auch eine OSCE-Station („Todesbescheinigung“), die bereits 2018 von der Hallenser Arbeitsgruppe in ein Tablet-basiertes Prüfungsformat überführt wurde [3].
Der durch die COVID-19-Pandemie bedingte, rasante Strukturwandel in der medizinischen Lehre wurde zum Gegenstand mehrerer fächerübergreifender Übersichtsarbeiten, die sich auch mit der Wirksamkeit der neuen Lehrmethoden im Vergleich zu den traditionelleren Lehrformaten auseinandersetzen [11, 13, 24, 27]. Im Fach Rechtsmedizin war vor allem eine Umstellung auf Onlinevorlesungen ersichtlich. Die Aussetzung praktischer Lehrveranstaltungen wurde teilweise durch Nutzung digitaler Lehrformate kompensiert. So wurde vom rechtsmedizinischen Institut in Mainz über die kurzfristige Umstellung des Lehrangebotes im Sommersemester 2020 berichtet, wo wie an anderen Standorten die Vorlesungen vertont wurden. Anstatt des Leichenschaukurses wurden Lehrvideos erstellt [7, 12]. Ergänzend wurden Aufgaben zur Thematik „Leichenschau/Totenschein“ auf einer Lernplattform und 5 Fälle in einem E‑Learning-Modul angeboten. In der studentischen Evaluation wurde hervorgehoben, dass die Rechtsmedizin unter Ausnutzung aller Medien eines der wenigen Fächer war, die die digitale Lehre gut umgesetzt hat [7, 12]. Am rechtsmedizinischen Institut in Greifswald wurde im Sommersemester 2020 für das nicht mehr in Präsenz durchführbare Leichenschaupraktikum ebenfalls ein Lehrfilm erstellt; dieser wurde online zum Selbststudium bereitgestellt und 2021 mit Unterstützung von professionellen Kameraleuten überarbeitet [4]. In Ungarn wurden die vor der Pandemie üblichen Lehrsektionen und CT/MRT-Demonstrationen durch einen Onlinekurs mit mehreren 3D-Autopsie-Fallmodellen ersetzt [28].
Während der Pandemie wurden die schriftlichen Prüfungen teilweise online durchgeführt. Praktische und mündliche Prüfungsformate kamen dagegen nahezu zum Erliegen. Dennoch wurde die Umsetzung dieser Formate auch unter Pandemiebedingungen erprobt. Aus Halle (Saale) wurde über den Einsatz einer simulierten Leichenschau im dritten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung berichtet [25]; dieser beruhte auf einer gesonderten Verordnung zur ärztlichen Approbationsordnung im Rahmen der Pandemie [5]. Studierende mussten an einer Simulationspuppe eine Leichenschau, die für die Prüfenden per Video übertragen wurde, durchführen. Dabei wurde eine Todesbescheinigung ausgestellt. Im Anschluss erfolgte ein Prüfungsgespräch, bei welchem Erörterungen zur Kausalkette und zur Todesart mit klinischen Fragestellungen verknüpft wurden. Dieser Prüfungsmethode wurde ein erhebliches künftiges Potenzial zugemessen, da nach dem Referentenentwurf zur neuen ärztlichen Approbationsordnung der Einsatz von Simulatoren und OSCE dauerhaft ermöglicht werden sollte [6]. Derzeit ist eine tatsächliche Umsetzung der neuen Approbationsordnung in dieser Form jedoch nicht absehbar. Somit muss abgewartet werden, ob diese Prüfungsvariante nach der Rückkehr zur realen Patientenuntersuchung auch künftig umsetzbar ist [25].
Die weitgehende Rückkehr zu Präsenzvorlesungen nach der Pandemie spricht für eine eher klassische Grundlagenvermittlung. Dabei stellt der Einsatz von Lehrfilmen und vertonten Vorlesungen eine Methode dar, die sowohl für die Erstellungs- als auch die Fortführungsphase eher geringe personelle, materielle und zeitliche Ressourcen erfordert. In einer Untersuchung über digitale Trends in der medizinischen Lehre vor und nach dem Ausbruch von COVID-19 aus Sicht der Studierenden und Dozierenden wurde festgestellt, dass sich Lehrformate wie Lehrfilme und vertonte Vorlesungen als niedrigschwellige und zeiteffiziente Lösungen bewährt und dadurch auch für einen zukünftigen Einsatz empfohlen haben [24]. Seitens der Studierenden wurden solche asynchronen Lehrangebote grundsätzlich angenommen, was insbesondere auf den Wunsch nach zeitlicher Selbstbestimmung im insgesamt sehr aufwendigen Medizinstudium zurückgeführt wurde [24]. In einer Studie aus dem Bereich der Anästhesie, Notfall- und Intensivmedizin wurde der Videopodcast der Vorlesung mit 45,1 % von den Studierenden als effektivste Methode der Wissensvermittlung bewertet, und 92,7 % der Teilnehmer schätzen sogar ein, dass die Vorlesungen künftig dauerhaft digital ersetzt werden können [10]. Seitens der Lehrenden wurden jedoch Einbußen in der Lernwirksamkeit und im Kontakt zu den Studierenden befürchtet [24]. Von Thompson et al. [26] wurde bei der Ausbildung in forensischen Wissenschaften im Vereinigten Königreich und in Indien berichtet, dass unter den Pandemiebedingungen durch kürzere, live durchgeführte Online-Vorlesungen mit anschließender Möglichkeit für einen Dialog die Interaktion mit den Studierenden aufrechterhalten werden kann.
Als Nachteil von Lehrfilmen und vertonten Vorlesungen ist jedoch festzustellen, dass damit maximal die kognitive Ebene auf der Lernpyramide nach Miller [17] erreicht werden kann, die durch Beobachtung einer demonstrierten Handlung als passive Methode mit einer Retentionsrate (Lerneffekt des durchschnittlichen Trainingsteilnehmers) von maximal 30 % einhergeht [16]. Demgegenüber kann durch aktive Methoden wie dem Training von Fertigkeiten und Fähigkeiten eine höhere Ebene im Kompetenzerwerb mit einer Retentionsrate bis zu 75 % erreicht werden [16, 17]. Die Unverzichtbarkeit rechtsmedizinischer Trainingsformate wird auch durch die Wiederaufnahme der praktischen Lehrveranstaltungen nach der Pandemie insbesondere zur ärztlichen Leichenschau in der Pflichtlehre sowie die verschiedenen praktischen Lehrformate in der fakultativen Lehre verdeutlicht.
Darüber hinaus hat die Pandemie auch im Fach Rechtsmedizin zumindest zu einer tendenziellen Zunahme moderner hochschuldidaktischer Lehrformen wie E‑Learning-Konzepten und Unterrichtsmaterial für das Selbststudium geführt. Dabei wurden mehrere innovative Ansätze genutzt. Aus dem Hamburger Institut für Rechtsmedizin wurde über die Einführung des computergestützten Lernspiels „Abenteuer Rechtsmedizin“ berichtet [1]. Dieses frei zugängliche Online-Lernspiel richtet sich an Humanmedizin-Studierende und die interessierte Öffentlichkeit. Es kombiniert ein digitales Lehrbuch mit 5 interaktiven forensischen Aufgaben. Nutzer erhalten nach jeder Aufgabe ein virtuelles Feedback. Von der Hallenser Arbeitsgruppe wurde die VR-Leichenschau noch während der Pandemie weiterentwickelt, wobei ein zusätzliches Fallszenario integriert wurde und Modifikationen des Ablaufs bzw. der technischen Umsetzung erfolgten [23]. Danach konnte auch eine Implementierung des Lehrprojektes an einen weiteren Standort erfolgen, wie es u. a. auch vom deutschen Wissenschaftsrat empfohlen wurde [2, 29]. Dabei konnte in Dresden mit finanzieller Lehrförderung eine Modifizierung des Konzepts umgesetzt werden [14]. Weitere kompetenzorientierte Formate wie das in anderen Fächern, z. B. in der Onkologie [30], bereits häufiger erprobte Kommunikationstraining werden in der Rechtsmedizin derzeit nur selten durchgeführt. Dabei kann ein solches Training zur Vorbereitung auf sensible Situationen wie Gespräche mit Angehörigen und Betroffenen von häuslicher Gewalt oder Kindeswohlgefährdung durchaus hilfreich sein.
Die an den deutschen rechtsmedizinischen Universitätsinstituten bereits etablierten praktischen Trainingsformate würden eigentlich in gleichem Maß die Durchführung von praktisch orientierten Prüfungsformaten erfordern. Demgegenüber war, wie bereits 2019 [19], auch nach der Pandemie festzustellen, dass faktenbasierte Formate dominieren. In der künftigen Entwicklung des Faches Rechtsmedizin sollte deshalb ein stärkerer Fokus auf praktische Prüfungsformate gelegt werden.

Limitationen

Die aktuelle Studie weist auch Limitationen auf. So war in der Datenauswertung festzustellen, dass für einige Fragestellungen eine präzisere Formulierung erforderlich gewesen wäre. Möglicherweise könnten dadurch ebenso wie durch ein etwas abweichendes Teilnehmerfeld gewisse Diskrepanzen zwischen der Studie von 2019 [18, 19] und den aktuellen Angaben zur Situation vor der Pandemie erklärt werden. In den Freitexten wurde auch darauf hingewiesen, dass während der einzelnen Phasen der Pandemie die Beschränkungen in der Lehre auch unterschiedlich ausgeprägt waren. Auch regionale Einflüsse bei unterschiedlichen Pandemieregelungen in den einzelnen Bundesländern sind zu berücksichtigen. Dies wäre eine mögliche Erklärung für scheinbar widersprüchliche Angaben bei den einzelnen Items.

Schlussfolgerung bzw. „Fazit für die Praxis“

Die durch die Coronapandemie teilweise getriggerte Digitalisierung und Weiterentwicklung der Aus- und Fortbildung stellen wichtige Eckpunkte in der künftigen Entwicklung der forensischen Wissenschaften dar [21]. Die Zukunft der forensischen Lehre liegt dabei aus Sicht der Autor:innen in einer didaktisch sinnvollen Symbiose aus klassischen und modernen hochschuldidaktischen Lehr- und Prüfungsformaten. So bleibt z. B. die praktische Vermittlung der ärztlichen Leichenschau am realen Leichnam unverzichtbar, während digitale Inhalte wie Lehrfilme oder VR-Leichenschau eine sinnvolle Ergänzung im Rahmen eines Flipped-Classroom-Konzeptes darstellen können.

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

K. Metzler, S. Clas, S. Heide, S. Jacobi und U. Schmidt geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.
Für diesen Beitrag wurden von den Autor/-innen keine Studien an Menschen oder Tieren durchgeführt. Für die aufgeführten Studien gelten die jeweils dort angegebenen ethischen Richtlinien.
Open Access Dieser Artikel wird unter der Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz veröffentlicht, welche die Nutzung, Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und Wiedergabe in jeglichem Medium und Format erlaubt, sofern Sie den/die ursprünglichen Autor(en) und die Quelle ordnungsgemäß nennen, einen Link zur Creative Commons Lizenz beifügen und angeben, ob Änderungen vorgenommen wurden. Die in diesem Artikel enthaltenen Bilder und sonstiges Drittmaterial unterliegen ebenfalls der genannten Creative Commons Lizenz, sofern sich aus der Abbildungslegende nichts anderes ergibt. Sofern das betreffende Material nicht unter der genannten Creative Commons Lizenz steht und die betreffende Handlung nicht nach gesetzlichen Vorschriften erlaubt ist, ist für die oben aufgeführten Weiterverwendungen des Materials die Einwilligung des jeweiligen Rechteinhabers einzuholen. Weitere Details zur Lizenz entnehmen Sie bitte der Lizenzinformation auf http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de.

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Titel
Modifizierung der rechtsmedizinischen Lehre im Studium der Humanmedizin vor, während und nach der COVID-19-Pandemie
Verfasst von
K. Metzler
S. Clas
S. Heide
S. Jacobi
U. Schmidt
Publikationsdatum
15.08.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Rechtsmedizin / Ausgabe 5/2025
Print ISSN: 0937-9819
Elektronische ISSN: 1434-5196
DOI
https://doi.org/10.1007/s00194-025-00783-3
1.
Zurück zum Zitat Anders S, Steen A, Müller T, Krause W, Sanwald A, Raupach T, Ondruschka B, Krebs O (2023) Adventure Legal Medicine: a free online serious game for supplementary use in undergraduate medical education. Int J Legal Med 137:545–549. https://doi.org/10.1007/s00414-023-02946-xCrossRefPubMedPubMedCentral
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Zurück zum Zitat Bibrack E, Horneff H, Krumm K, Hinrichs J, Mette M (2022) Transferring interprofessional education concepts across sites—experiences and recommendations for practice. GMS J Med Educ. https://doi.org/10.3205/ZMA001529CrossRefPubMedPubMedCentral
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Zurück zum Zitat Biolik A, Heide S, Lessig R, Hachmann V, Stoevesandt D, Kellner J, Jäschke C, Watzke S (2018) Objective structured clinical examination “Death Certificate” station—Computer-based versus conventional exam format. J Forensic Leg Med 55:33–38. https://doi.org/10.1016/j.jflm.2018.02.010CrossRefPubMed
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Zurück zum Zitat Bockholdt B, Dokter M, Philipp K‑P (2021) Wie hat die Corona-Pandemie die Gestaltung der rechtsmedizinischen Lehre beeinflusst? Rechtsmedizin 31:352
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Zurück zum Zitat Bundesministerium für Gesundheit (2020) Verordnung zur Abweichung von der Approbationsordnung für Ärzte bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/Gesetze_und_Verordnungen/GuV/A/VO_Abweichung_von_AEApprO.pdf. Zugegriffen: 20. März 2025
6.
Zurück zum Zitat Bundesministerium für Gesundheit (2020) Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit – Verordnung zur Neuregelung der ärztlichen Ausbildung. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/Gesetze_und_Verordnungen/GuV/A/Referentenentwurf_AEApprO.pdf. Zugegriffen: 20. März 2025
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