Fälschliche Todesfeststellung durch Fehler bei der ärztlichen Leichenschau
- Open Access
- 23.04.2024
- Leichenschau
- Kasuistiken
- Verfasst von
- J. Rohwer
- A. Basner
- J. Preuß-Wössner
- Erschienen in
- Rechtsmedizin | Ausgabe 4/2024
Zusammenfassung
Das erste Ziel einer ärztlichen Leichenschau ist die sichere Feststellung des Todes. Dies setzt wiederum die Kenntnis über die Entstehung und das zeitliche Auftreten sicherer Todeszeichen voraus. Einflussfaktoren wie beispielsweise Vorerkrankungen, Todesursache oder die Auffindesituation können sich auf den Ausprägungsgrad sicherer Todeszeichen auswirken und eine Überprüfung sicherer Todeszeichen erschweren. Grundvoraussetzung für das Feststellen sicherer Todeszeichen ist dabei eine sorgfältige und ordnungsgemäße Durchführung der Leichenschau. Insbesondere in Fällen, in denen eine Unterkühlung vorliegt, kann das Resultat einer nicht ordnungsgemäß durchgeführten Leichenschau die falsch-positive Bescheinigung eines sicher eingetretenen Todes sein. Es werden im Folgenden zwei Fälle von Scheintod mit fälschlicher Todesfeststellung vorgestellt und ihre Ursachen im Kontext einer nicht ordnungsgemäß durchgeführten Leichenschau diskutiert.
- Titel
- Fälschliche Todesfeststellung durch Fehler bei der ärztlichen Leichenschau
- Verfasst von
-
J. Rohwer
A. Basner
J. Preuß-Wössner
- Publikationsdatum
- 23.04.2024
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Leichenschau
Intoxikationen
Hyperglykämie
Rechtsmedizin
Hypothermie - Erschienen in
-
Rechtsmedizin / Ausgabe 4/2024
Print ISSN: 0937-9819
Elektronische ISSN: 1434-5196 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00194-024-00699-4
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