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IM FOKUS

Pädiatrische Leitlinien kompakt

S2k-Leitlinie kurz gefasst

Phimose und Paraphimose

Mit der Leitlinie „Phimose und Paraphimose“ auf S2k-Niveau haben sich erstmals mehrere Fachgesellschaften zusammengetan. Die neue Leitlinie legt fest, wann eine Therapie bei Phimose und Paraphimose nötig ist. Besonders ausführlich wird auf die Zirkumzision eingegangen. Diese sollte nur in Ausnahmefällen erfolgen.

Phimose und Paraphimose

Interview: „Eine Beschneidung ist keine Bagatelle“

Die Zirkumzision sollte nur bei Phimose-Beschwerden erfolgen, sofern eine konservative Behandlung nicht genügt. Das betont Prof. Dr. Maximilian Stehr aus Nürnberg, federführender Autor der aktuellen Leitlinie „Phimose“.

S2k-Leitlinie kurz gefasst

Hodenhochstand – Maldescensus testis

Mit der frühzeitigen Behandlung eines Hodenhochstandes können die Fertilität des Patienten erhalten und das erhöhte Malignitätsrisiko verringert werden. Worauf bei Diagnostik und Therapie zu achten ist, wird in der aktualisierten Leitlinie deutlich.

Hodenhochstand – Maldescensus testis

Interview: Hoden fehlplatziert – Jetzt besteht Handlungsbedarf

Bei der Behandlung des Hodenhochstands haben Experten verschiedener Fachgruppen erneut einen Konsens gefunden. Im Hinblick auf die strittige Hormontherapie weichen sie nun von den meisten anderen nationalen Leitlinien ab. Ein Interview mit Leitlinienkoordinatorin PD Dr. Barbara Ludwikowski.

S2k-Leitlinie kurz gefasst

Ambulant erworbene Pneumonie (pCAP) bei Kindern

Kinder und Jugendliche erholen sich mit der adäquaten Therapie in der Regel rasch von einer ambulant erworbenen Pneumonie. Die neue Leitlinie empfiehlt aktuelle Diagnose- und Therapiestrategien und mahnt besonders zum verantwortungsvollen Umgang mit Antibiotika.

Ambulant erworbene Pneumonie (pCAP)

Interview: „Antibiotika bei Pneumonie – ja oder nein?“

Die therapieentscheidende Frage bei der Pneumonie ist die nach dem Erreger. Oft ist keine scharfe Trennung zwischen viraler oder bakterieller Ursache möglich. In der ambulanten Versorgung entscheidet deshalb zunächst allein das klinische Bild, so der pädiatrische Infektiologe Prof. Dr. Johannes Liese, Würzburg.

S1-Leitlinie kurz gefasst

Kleinwuchs

Fällt ein Kind wegen seiner relativ geringen Körpergröße oder wegen eines ungewöhnlichen Wachstumsverlaufs auf, gilt es herauszufinden, ob pathologische Ursachen dahinterstecken. Die aktualisierte S1-Leitlinie „Kleinwuchs“ zeigt, woran der Pädiater dabei denken muss.

Kleinwuchs

Interview: „Wachstumsfaktoren können in die Irre führen“

Bei kleinwüchsigen Kindern ist die Bestimmung von Wachstumsfaktoren oft wenig hilfreich. Der Kinderendokrinologe Prof. Dr. Joachim Wölfle rät Pädiatern, sich der Ursache zunächst über das klinische Bild und die Familienanamnese anzunähern. Mehr zur aktuellen Leitlinie "Kleinwuchs" im Interview.

S2k-Leitlinie kurz gefasst

Varianten der Geschlechtsentwicklung

„Heute sollten Varianten der Geschlechtsentwicklung und eine Vielfalt von Geschlechtsidentitäten und Rollenverhalten möglich sein“, so die Empfehlung in der neuen Leitlinie. Sie schafft die Basis zur Stärkung kindlicher Persönlichkeitsrechte, aber auch jede Menge Zündstoff.

Varianten der Geschlechtsentwicklung

Interview: Kinder in die Entscheidung mit einbeziehen

Bei uneindeutigem Geschlecht wird heute nicht gleich zum Skalpell gegriffen. Gerade beim Adrenogenitalen Syndrom (AGS) ist die Entscheidung über den Zeitpunkt der OP jedoch besonders schwierig. Prof. Dr. Susanne Krege, Koordinatorin der Leitlinie "Varianten der Geschlechtsentwicklung", gibt Ratschläge.

S2k-Leitlinie kurz gefasst

Suizidalität im Kindes- und Jugendalter

„Ich will nicht mehr leben!“ Selbsttötungen von Kindern und Jugendlichen hinterlassen viele unbeantwortete Fragen bei denen, die schockiert zurückbleiben. Die neue Leitlinie zu diesem Thema gibt nicht nur einen Überblick über Diagnostik- und Therapiemaßnahmen bei Suizidalität, sie setzt vor allem auch auf Prävention.

Suizidalität im Kindes- und Jugendalter

Interview: Am Anfang steht meist die Depression

In den meisten Fällen liegt bei Kindern und Jugendlichen vor einem Suizid eine psychische Erkrankung vor. Wie der Kinderarzt die Risikopatienten durch Hinweise und gezieltes Nachfragen identifizieren kann, erläutert Prof. Dr. Paul L. Plener, Koordinator der Leitlinie „Suizidalität im Kindes- und Jugendalter“.

S2k-Leitlinie kurz gefasst

Down-Syndrom im Kindes- und Jugendalter

Im Juli 2016 ist die erste Leitlinie zum „Down-Syndrom im Kindes- und Jugendalter“ erschienen. Die Handlungsempfehlungen der zahlreichen Fachgesellschaften für Vorsorge, Diagnostik, Therapie und Entwicklungsförderung haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Autismus-Spektrum-Störungen (ASS)

Interview: Interdisziplinäre Betreuung für vielfältige Probleme

Kinder mit Down-Syndrom sind auf eine enge Betreuung angewiesen. Prof. Dr. Tilman Rohrer, Koordinator der Leitlinie Autismus-Spektrum-Störungen, gibt praktische Tipps für die Behandlung der unterschiedlichen Probleme der Patienten.

S3-Leitlinie kurz gefasst

Autismus-Spektrum-Störungen (ASS)

Was ist zur Diagnostik von Autismus-Spektrum-Störungen im Kindes- und Jugendalter nötig, wann sollte welches diagnostische Werkzeug zum Einsatz kommen? Erstmals liefert eine S3-Leitlinie lang erwartete Antworten auf diese wichtigen Fragen.

Autismus-Spektrum-Störungen (ASS)

Interview: „Autismus lässt sich gut diagnostizieren“

Nicht nur den aktuellen Zustand, sondern die ganze Entwicklung der Patienten im Blick zu haben – das ist für Prof. Dr. Dipl.-Theol. Christine Freitag, Koordinatorin der Leitlinie für die DGKJP, ein wichtiger Punkt bei der Autismusdiagnose.

S2k-Leitlinie kurz gefasst

Sepsis bei Kindern jenseits der Neonatalperiode

Jede sich anbahnende Sepsis ist ein infektiologischer Notfall, der weder bei der Diagnostik noch bei der Therapie einen Aufschub verzeiht. Die aktuelle S2k-Leitlinie gibt klare Handlungsanweisungen, die eine Verzögerung vermeiden helfen.

Sepsis bei Kindern jenseits der Neonatalperiode

Interview: „Die klinischen Parameter bleiben entscheidend“

Dr. Axel Bosk, federführender Autor der Leitlinie zur Sepsistherapie, spricht über SOFA-Score und SIRS-Kriterien, diagnostische Marker und Postexpositionsprophylaxe nach möglichem Meningokokkenkontakt

ERC-Leitlinie kurz gefasst

Versorgung und Reanimation des Neugeborenen

Der European Resuscitation Council hat seien Leitlinien aktualisiert. Die wichtigsten Neuerungen bei den Empfehlungen zur Stabilisierung und Reanimation von Neugeborenen sind hier für Sie zusammengefasst.

Versorgung und Reanimation des Neugeborenen

Interview: „Im Mittelpunkt steht die Atmung!“

Was sind aus Ihrer Sicht die drei wichtigsten Neuerungen der Leitlinie zur „Versorgung und Reanimation des Neugeborenen“? Prof. Dr. Mario Rüdiger, Mitautor der Leitlinie, im Interview.

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