Autoinflammatorische Syndrome
- 06.09.2023
- Leitsymptom Fieber
- CME Zertifizierte Fortbildung
- Verfasst von
- Hanna Bonnekoh
- Martin Krusche
- Eugen Feist
- Annette Doris Wagner
- Dr. Anne Pankow
- Erschienen in
- Zeitschrift für Rheumatologie | Ausgabe 8/2023
Zusammenfassung
Das Konzept der Autoinflammation umfasst eine heterogene Gruppe monogenetischer und polygener Erkrankungen. Kennzeichnend ist eine übermäßige Aktivierung des angeborenen Immunsystems ohne antigenspezifische T‑Zellen oder Autoantikörperbildung. Periodische Fieberschübe und erhöhte serologische Entzündungszeichen sind charakteristisch. Zu den monogenetischen Erkrankungen zählen unter anderem das familiäre Mittelmeerfieber sowie das neu beschriebene VEXAS-Syndrom (VEXAS „vacuoles, E1 enzyme, X‑linked, autoinflammatory, somatic“). Zu den heterogenen Erkrankungen zählen unter anderem das Still-Syndrom und das seltene Schnitzler-Syndrom. Die Therapie zielt auf die Verhinderung der überschießenden Entzündungsreaktion ab, um langfristige Schäden, wie das Auftreten einer Amyloid-A(AA)-Amyloidose, zu vermeiden.
- Titel
- Autoinflammatorische Syndrome
- Verfasst von
-
Hanna Bonnekoh
Martin Krusche
Eugen Feist
Annette Doris Wagner
Dr. Anne Pankow
- Publikationsdatum
- 06.09.2023
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Leitsymptom Fieber
Internistische Diagnostik
Humangenetik
Internistische Arzneimitteltherapie
Colchicin
Amyloidosen
VEXAS-Syndrom
Familiäres Mittelmeerfieber
Autoinflammatorische Syndrome
Hämophagozytische Lymphohistiozytose
Hämophagozytische Lymphohistiozytose
Rheumatologie
Orthopädische Rheumatologie - Erschienen in
-
Zeitschrift für Rheumatologie / Ausgabe 8/2023
Print ISSN: 0340-1855
Elektronische ISSN: 1435-1250 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00393-023-01428-0
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