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28. Rückenschmerzen

Erschienen in:

Zusammenfassung

Rückenschmerzen sind keine Krankheitsentität, sondern durch eine Vielzahl potenzieller Ursachen bedingt. Die zugrunde liegenden Pathomechanismen reichen von spezifischen Ursachen bis zu Belastungsschmerzen als Zeichen körperlicher Beanspruchung bei mangelnder Fitness. In jedem Fall können Schmerzen und Beeinträchtigungen sehr stark sein. Bei der Chronifizierung spielen psychosoziale Faktoren eine wesentliche Rolle. Bereits bei akuten Rückenschmerzen können insbesondere kognitive Prozesse im Sinne von Krankheitsbewertungen und das dadurch bedingte Verhalten den weiteren Krankheitsverlauf bestimmen. Eine frühe Aktivierung sowie eine gute Informierung der Patienten über den gutartigen Verlauf können bei akuten Rückenschmerzen chronische Entwicklungen verhindern. Bei komplizierten chronischen Rückenschmerzen helfen vor allem aufwendige, interdisziplinäre und aktive (multimodale) Konzepte.
Titel
Rückenschmerzen
Verfasst von
Prof. Dr. Dipl.-Psych. M. Pfingsten
Prof. Dr. med. J. Hildebrandt
Copyright-Jahr
2017
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-50512-0_28
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Defibrillation Herzkreislaufstillstand/© Pixel_away / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen), Acute Respiratory Distress Syndrome (ARDS)/© Thomas Staudinger / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, Ältere Frau mit schmerzender Hand/© Evrymmnt / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Infusionen/© sudok1 / stock.adobe.com