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18.05.2017 | Lese- und Rechtschreibestörung | Leitthema | Ausgabe 6/2017

Monatsschrift Kinderheilkunde 6/2017

Rolle des Kinderarztes bei Lernstörungen und Schulproblemen

Zeitschrift:
Monatsschrift Kinderheilkunde > Ausgabe 6/2017
Autor:
Dr. L. Rauter
Wichtige Hinweise

Redaktion

G. Hansen, Hannover

Zusammenfassung

Mindestens 10 % der Kinder im Schulalter werden dem Pädiater wegen Problemen im Zusammenhang mit der Schule vorgestellt. Einen Großteil der diagnostischen Abklärungen und therapeutischen Maßnahmen in Bezug auf eine Lernstörung bzw. Schulprobleme wird der Pädiater an andere Fachdisziplinen delegieren müssen; seine wesentliche Aufgabe ist die Koordination dieser Prozeduren. Der Pädiater sollte vom ersten Anamnesegespräch an versuchen, den Selbstwert des Kindes zu stärken, und die Elternarbeit dahingehend leiten, dass die Eltern die zu erwartenden Schulleistungen ihrer Kinder realistisch einschätzen, die Wertschätzung ihrer Kinder nicht von den Schulleistungen abhängig machen und eine zielführende Zusammenarbeit mit der Schule suchen. Auch der Pädiater sollte Kontakt mit der Schule aufnehmen, v. a. um die Einschätzung der Probleme des Kindes durch die Lehrer zu erfragen. Gegebenenfalls wird er eine medikamentöse Therapie einleiten und diese überwachen. Ziele in der Zusammenarbeit zwischen Pädiater, Kind, Eltern und Schule sind, dass das Kind trotz Lernstörungen und Schulschwierigkeiten wieder gerne in die Schule geht, die Freude am Lernen wiedererlangt und auch bereit ist, Leistungsüberprüfungen mit Selbstvertrauen anzunehmen.

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