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11. Lipidstoffwechselstörungen

  • 2023
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Auf einen Blick

Verordnungsprofil Die Verordnungen von Pharmaka zur Behandlung von Lipidstoffwechselstörungen sind erneut um etwa 10 % innerhalb eines Jahres angestiegen. Die Verordnungszahlen haben sich im Vergleich zum Jahr 2013 nahezu verdoppelt.
Den größten relativen Zuwachs im Vergleich zu den vorigen Jahren zeigen Präparate mit dem ACL-Inhibitor Bempedoinsäure (+138 %), gefolgt von Ezetimib-haltigen Präparaten (+30,6 %) und den PCSK9-Inhibitoren (+32,5 %), wobei das Verordnungsvolumen der teuren PCSK9-Inhibitoren insgesamt niedrig bleibt und die PCSK9-Inhibitoren in dieser Hinsicht bereits durch den neuesten lipidmodulierenden Arzneistoff Bempedoinsäure überholt worden sind. Bei den Statinen (Zuwachs +8,2 %) hält der Trend zur Verordnung von Atorvastatin und Rosuvastatin an. Simvastatin, Pravastatin und Lovastatin verlieren weiter an Marktanteilen.
Bewertung Die Statine haben 2022 ein Verordnungsvolumen erreicht, das die tägliche Behandlung von 9 Mio. Patienten mit Standarddosierungen ermöglicht. Alle übrigen lipidsenkenden Arzneistoffe müssen sich bezüglich ihrer Effekte auf patientenrelevante Endpunkte an den Statinen messen lassen. Bisher überzeugen sie in den klinischen Studien aber überwiegend bei Surrogatvariablen und sekundären klinischen Endpunkten.
Titel
Lipidstoffwechselstörungen
Verfasst von
Dr. med. Bastian Schirmer
Dr. med. Jochen Schuler
Copyright-Jahr
2023
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-68371-2_11
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