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Die Onkologie

Lokal fortgeschrittenes Blasenkarzinom

Neoadjuvante vs. adjuvante Chemotherapie?

  • 01.11.2012
  • Leitthema
Erschienen in:

Zusammenfassung

Rund 16.000 Menschen erkranken derzeit pro Jahr in Deutschland an einem invasiven Harnblasenkarzinom. Trotz adäquat durchgeführter radikaler Zystektomie und regionaler Lymphadenektomie rezidivieren mehr als 50% der Patienten mit den lokal fortgeschrittenen Tumorstadien T2–T4a, auch wenn zunächst kein Lymphknotenbefall oder Fernmetastasen nachweisbar sind. Der Einsatz multimodaler Therapiekonzepte in Form einer neoadjuvanten oder adjuvanten Chemotherapie ist daher naheliegend. Obwohl zumindest der Nutzen einer neoadjuvanten Chemotherapie mit einer Verbesserung der Überlebensrate von rund 5–6% durch klinische Studien und Metaanalysen klar belegt ist, findet das Verfahren in Europa noch immer nur eine geringe Akzeptanz. Im Folgenden sollen die Argumente für und wider eine perioperative Chemotherapie dargestellt werden.
Titel
Lokal fortgeschrittenes Blasenkarzinom
Neoadjuvante vs. adjuvante Chemotherapie?
Verfasst von
C.-H. Ohlmann
A. Lorch
M. Stöckle
Prof. Dr. J. Beyer
Publikationsdatum
01.11.2012
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
Die Onkologie / Ausgabe 11/2012
Print ISSN: 2731-7226
Elektronische ISSN: 2731-7234
DOI
https://doi.org/10.1007/s00761-012-2324-9
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