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01.08.2004 | Weiterbildung · Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 8/2004

Der Ophthalmologe 8/2004

Lokalanästhesie in der Ophthalmochirurgie

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 8/2004
Autoren:
PD Dr. J. Weindler, M. Weindler, K. W. Ruprecht

Zusammenfassung

In den vergangenen Jahren hat sich das Spektrum der Anästhesietechniken in der Ophthalmochirurgie verändert. In der Kataraktchirurgie werden vermehrt topische Techniken angewendet. Folgende Lokalanästhesietechniken werden derzeit in der Ophthalmochirurgie eingesetzt: Retrobulbäranästhesie (RBA), Peribulbäranästhesie (PBA), Subtenonanästhesie (STA) sowie subkonjunktivale Anästhesie als injektive Verfahren, topische Applikationen als Tropf-, Gel- oder Sponge-Anästhesie sowie zusätzlich intrakamerale Anästhesie. Die entscheidenden Vorteile der injektiven Techniken RBA, PBA und STA sind die gute Analgesie und insbesondere die ausgeprägte Akinesie. Mit der Invasivität der einzelnen Techniken nehmen die Vis a tergo und die anästhesiologischen Komplikationen zu, umgekehrt steigt bei topischen Verfahren die Häufigkeit der Schmerzen bei fehlender Akinesie. Bei topischen Verfahren kann eine Verbesserung der Analgesie durch Unterstützung mit i.v.-Narkotika erreicht werden.

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