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Minimalinvasive Lungenresektionen: technische Aspekte und onkologische Bedeutung von VATS und RATS

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Zusammenfassung

Die videoassistierte thorakoskopische Chirurgie (VATS) hat sich als minimalinvasive Alternative zur offenen Thorakotomie bei der Behandlung von nichtkleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) etabliert. Diese Technik bietet Vorteile wie geringere postoperative Schmerzen, kürzere Krankenhausaufenthalte und schnellere Genesungszeiten. Studien zeigen, dass die onkologischen Ergebnisse der VATS-Lobektomie mit denen der offenen Chirurgie vergleichbar sind, insbesondere bei NSCLC im Frühstadium. Die Radikalität der Lymphknotendissektion, ein entscheidender Faktor für die Stadieneinteilung und Prognose, ist bei VATS mit der offenen Chirurgie vergleichbar. Die Einführung der roboterassistierten Thoraxchirurgie (RATS) bietet zusätzliche Vorteile wie verbesserte Visualisierung und Präzision, was zu besseren chirurgischen Ergebnissen führen kann. Roboterassistierte Thoraxchirurgie zeigt ähnliche perioperative Ergebnisse wie VATS, mit potenziell besseren Langzeitüberlebensraten. Die postoperative Schmerzbehandlung bleibt ein wichtiger Aspekt, wobei VATS im Vergleich zur offenen Chirurgie mit weniger Schmerzen verbunden ist. Die Behandlung postoperativer Entzündungen ist entscheidend für die Optimierung der Langzeitergebnisse. In diesem Artikel wird die Rolle der minimalinvasiven Techniken bei der Behandlung des Lungenkarzinoms erläutert.
Titel
Minimalinvasive Lungenresektionen: technische Aspekte und onkologische Bedeutung von VATS und RATS
Verfasst von
Dr. med. Bassam Redwan, FRCP FACS
Dr. med. Sandra Caroline Schulte
Dr. med. Jan Reichelt
Univ.-Prof. Dr. med. M.Sc. Stefan Fischer
Publikationsdatum
13.02.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Zeitschrift für Herz-,Thorax- und Gefäßchirurgie / Ausgabe 3-4/2025
Print ISSN: 0930-9225
Elektronische ISSN: 1435-1277
DOI
https://doi.org/10.1007/s00398-025-00688-z
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