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20.09.2017 | Lyme-Borreliose | CME-Kurs | Kurs

Kutane Lyme-Borreliose - Fallstricke der serologischen Diagnostik

Zeitschrift:
Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie | Ausgabe 5/2017
Autoren:
Dr. M. Glatz, Prim. Univ.-Doz. Dr. R. R. Müllegger
Für:
Ärzte
Zertifiziert bis:
21.09.2018
CME-Punkte:
3
Zertifizierende Institution:
Ärztekammer Nordrhein
Anzahl Versuche:
2
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Zusammenfassung

Die Serologie, also die Bestimmung von IgM- und IgG-Antikörpern gegen Borrelia burgdorferi sensu lato im Serum, ist die am häufigsten verwendete Labormethode zur Diagnose kutaner Manifestationen der Lyme-Borreliose. Dafür wird in einem ersten Schritt ein sensitiver ELISA verwendet. Ein positives oder grenzwertiges ELISA-Resultat muss in einem zweiten Schritt mit einem spezifischen Immunoblot bestätigt werden. Damit hat die Serologie eine Sensitivität von 80–95%. Die Diagnose eines typischen Erythema migrans wird klinisch gestellt. Die Serologie kommt nur bei atypischen Erythemata migrantia zur Anwendung. Dagegen ist die Serologie in der Diagnostik des Borrelienlymphozytoms oder der Acrodermatitis chronica atrophicans eine obligatorische Komponente. Eine positive Serologie kann auch nach erfolgreicher Therapie persistieren und ist keine Indikation für eine prolongierte antibiotische Therapie, wenn keine Symptome einer Lyme-Borreliose vorliegen.

Lernziele

Nach der Lektüre dieses Beitrags ...

  • können Sie das Risiko einschätzen, nach einem Zeckenstich an Lyme-Borreliose zu erkranken,
  • verstehen Sie die Funktion der wichtigsten serologischen Testmethoden,
  • wissen Sie, wie eine leitliniengerechte serologische Diagnostik kutaner Manifestationen der Lyme-Borreliose durchgeführt wird,
  • können Sie serologische Befunde bei kutanen Manifestationen der Lyme-Borreliose interpretieren.

Zertifizierungsinformationen

Diese Fortbildungseinheit ist zertifiziert von der Ärztekammer Nordrhein gemäß Kategorie D und damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Es werden 3 Punkte vergeben. Gemäß Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die auf CME.SpringerMedizin.de erworbenen Fortbildungspunkte von der Österreichischen Ärztekammer 1:1 als fachspezifische Fortbildung angerechnet (§26(3) DFP Richtlinie).

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