Rosai-Dorfman-Syndrom – ein vielfältiges klinisches Spektrum
- 31.03.2026
- Lymphadenopathie
- Kasuistiken
- Verfasst von
- Dr. med. Annika Firla
- Michael Tronnier
- Erschienen in
- Die Dermatologie
Zusammenfassung
Das Rosai-Dorfman-Syndrom ist eine seltene Erkrankung, welche zu den Non-Langerhans-Zell-Histiozytosen zählt. Betroffene Patienten können verschiedenste Symptome aufweisen, die sich in nodale und extranodale Manifestationen aufteilen lassen. Primär präsentiert sich das Syndrom mit Fieber, Lymphknotenschwellungen und Gewichtsverlust. Zu den extranodalen Befunden können Pankreaszysten, eine Hypergammaglobulinämie und eine Infiltration des Hodengewebes zählen. Eine Hautbeteiligung tritt bei ca. einem Drittel der Fälle auf. Bei der Diagnostik ist neben der Histologie die Immunhistochemie mit Positivität von S100 und CD68 und Negativität von CD 1a von besonderer Bedeutung. Als Therapie der Hautmanifestation werden zunächst meist topische und/oder systemische Steroide angewandt. Weitere Systemtherapien sind überwiegend kasuistisch beschrieben. Weitere Therapiemöglichkeiten sind Methotrexat (MTX), Sirolimus oder Rituximab. Bei Nachweis einer KRAS/MAP2K1-Mutation kann auch eine Therapie mittels MEK-Inhibitoren diskutiert werden.
Anzeige
- Titel
- Rosai-Dorfman-Syndrom – ein vielfältiges klinisches Spektrum
- Verfasst von
-
Dr. med. Annika Firla
Michael Tronnier
- Publikationsdatum
- 31.03.2026
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Lymphadenopathie
Histiozytosen
Methotrexat
Methotrexat
Pankreaszysten
Seltene Erkrankungen
Langerhans-Zell-Histiozytosen
Dermatologie - Erschienen in
-
Die Dermatologie
Print ISSN: 2731-7005
Elektronische ISSN: 2731-7013 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00105-026-05669-3
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.