Primär kutane B-Zell-Lymphome – ein Überblick über Bekanntes und Neues
- 12.11.2025
- Lymphome
- CME-Kurs
- CME-Punkte
- 3
- Für
- Ärzte
- Zertifizierende Institution
- Ärztekammer Nordrhein
- Zertifiziert bis
- 12.11.2026
- Anzahl Versuche
- 2
- Dies ist Ihre Lerneinheit
- Zum Artikel
Die primär kutanen B‑Zell-Lymphome gehören zu den extranodalen Non-Hodgkin-Lymphomen, manifestieren sich zum Diagnosezeitpunkt nur an der Haut und können in indolente und aggressive Formen unterteilt werden. Indolente primär kutane B‑Zell-Lymphome umfassen das primär kutane Marginalzonenlymphom, das primär kutane follikuläre B‑Zell-Lymphom und das Epstein-Barr-Virus-positive mukokutane Ulkus. Diese Entitäten können als solitäre oder multifokale Läsionen auftreten und sind mit einer generell guten Prognose verbunden. Die Therapie umfasst meist Exzision oder Radiatio, wobei auch ein Watch-and-wait-Konzept diskutiert werden kann. Die aggressiven Formen (primär kutanes diffus großzelliges B‑Zell-Lymphom vom „leg type“ und primär kutanes intravaskuläres großzelliges B‑Zell-Lymphom) sollten aufgrund des hohen Risikos einer systemischen Beteiligung primär systemisch behandelt werden, die Erstlinientherapie stellt das R‑CHOP (Rituximab, Cyclophosphamid, Doxorubicin, Vincristin, Prednisolon)-Schema dar, das um eine Radiatio ergänzt werden kann.
Nach Lektüre dieses Beitrags …
- können Sie die Entitäten der primär kutanen B‑Zell-Lymphome mit ihren klinischen Charakteristika benennen,
- interpretieren Sie die histologischen und immunhistochemischen Befunde zuverlässig,
- kennen Sie die diagnostischen und therapeutischen Algorithmen indolenter und aggressiver primär kutaner B‑Zell-Lymphome,
- sind Sie in der Lage, die Prognose der verschiedenen Entitäten zu benennen.
Diese Fortbildungseinheit mit 3 Punkten (Kategorie D) wurde von der Ärztekammer Nordrhein für das „Fortbildungszertifikat der Ärztekammer“ gemäß §5 Fortbildungsordnung für die nordrheinischen Ärztinnen und Ärzte vom 23.11.2013 anerkannt und ist damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Anerkennung in Österreich: Für das Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die von deutschen Landesärztekammern anerkannten Fortbildungspunkte aufgrund der Gleichwertigkeit im gleichen Umfang als DFP-Punkte anerkannt [§ 14, Abschnitt 1, Verordnung über ärztliche Fortbildung, Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) 2013].