Bildbasierte Response-Kriterien in der Onkologie
Beurteilung des Therapieansprechens bei soliden Tumoren und Lymphomen
- 01.12.2025
- Lymphome
- CME-Kurs
- CME-Punkte
- 3
- Für
- Ärzte
- Zertifizierende Institution
- Ärztekammer Nordrhein
- Zertifiziert bis
- 01.12.2026
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- 2
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Die bildgebungsbasierte Beurteilung des Ansprechens auf eine Behandlung ist für die Therapieplanung und Prognoseevaluation in der Onkologie von entscheidender Bedeutung. Standardisierte Klassifizierungssysteme ermöglichen reproduzierbare Folgeuntersuchungen und verbessern die Vergleichbarkeit in der klinischen Praxis und Forschung. Je nach Tumortyp und Therapieansatz kommen unterschiedliche Bewertungskriterien und bildgebende Verfahren zum Einsatz. Metabolische Informationen spielen eine zentrale Rolle bei der Beurteilung von hämatologischen Erkrankungen und gewinnen zunehmend an Bedeutung bei der Beurteilung von soliden Tumoren, die bisher in erster Linie anhand ihrer Größe bewertet wurden. Darüber hinaus sollte der Wirkmechanismus der jeweiligen Therapie berücksichtigt werden, wie z. B. eine zu erwartende Größenreduktion nach einer Chemotherapie, eine veränderte Kontrastmittelaufnahme nach einer lokoregionären Therapie oder atypische Bildgebungsmuster wie Pseudoprogression nach immunmodulatorischen Therapien, die eine wiederholte Follow-up-Bildgebung unbedingt erforderlich machen. Dieser Artikel bietet einen strukturierten Überblick über klinisch relevante bildgebungsbasierte Ansprechkriterien und ihre spezifische Anwendung.
Nach Absolvieren dieser Fortbildungseinheit …
- können Sie gängige Klassifikationssysteme der bildbasierten Response-Bewertung für solide Tumoren und Lymphome benennen und differenzieren.
- wählen Sie indikationsspezifisch das passende Bildgebungs- und Bewertungssystem aus.
- erkennen Sie Fallstricke und Limitationen der bildbasierten Response-Kriterien.
- verstehen Sie Besonderheiten neuerer Therapien wie Immuncheckpoint-Inhibitoren oder Chimeric Antigen Receptor(CAR)-T-Zellen im Hinblick auf die Beurteilung des Therapieansprechens.
- können Sie die unterschiedliche Bedeutung der bildbasierten Response-Kriterien für die klinische Routine und wissenschaftliche Evidenzgenerierung in Studien einschätzen.
Diese Fortbildungseinheit mit 3 Punkten (Kategorie D) wurde von der Ärztekammer Nordrhein für das „Fortbildungszertifikat der Ärztekammer“ gemäß §5 Fortbildungsordnung für die nordrheinischen Ärztinnen und Ärzte vom 23.11.2013 anerkannt und ist damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Anerkennung in Österreich: Für das Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die von deutschen Landesärztekammern anerkannten Fortbildungspunkte aufgrund der Gleichwertigkeit im gleichen Umfang als DFP-Punkte anerkannt [§ 14, Abschnitt 1, Verordnung über ärztliche Fortbildung, Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) 2013].