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Glosse Märchenhafte Videosprechstunden

  • 02.09.2024
  • Prisma
Erschienen in:

Auszug

Ein frühes Beispiel für den Einsatz von Kommunikationsmedien in der medizinischen Diagnostik findet sich bei den Brüdern Grimm. Das Problem fällt in den Beritt der ästhetischen Medizin, und die Frage, die es mittels virtueller Bildgebung abzuklären gilt, lautet: „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“ Die folgende Diagnose, so viel muss man festhalten, wird den Bedürfnissen der konsultierenden Patientin damals nicht im Ansatz gerecht; Stichwort „Schneewittchen“. Als Muster für eine gelungene Videosprechstunde taugt die Geschichte jedenfalls nicht. Es sind wohl Fälle wie dieser, derentwegen die Bundesärztekammer der Videosprechstunde lange Zeit enge Grenzen gesetzt hat; Stichwort „Fernbehandlungsverbot“. Inzwischen aber können sich auch all jene, die über den Bergen bei den sieben Zwergen wohnen, mit dem Plazet der Kammer via Videoschalte vollumfänglich ärztlich betreuen lassen.
© SimFan / stock.adobe.com
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Titel
Glosse
Märchenhafte Videosprechstunden
Verfasst von
Dr. Robert Bublak
Publikationsdatum
02.09.2024
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Gastro-News / Ausgabe 4/2024
Print ISSN: 1869-1005
Elektronische ISSN: 2520-8667
DOI
https://doi.org/10.1007/s15036-024-3752-2
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