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13.02.2019 | Magenkarzinom | Schwerpunkt | Ausgabe 2/2019

Der Gastroenterologe 2/2019

Geschlechtsspezifische Aspekte in der Viszeralchirurgie

Zeitschrift:
Der Gastroenterologe > Ausgabe 2/2019
Autoren:
Dr. E. M. Teegen, B. Rau, I. Gockel, N. Kreuser
Wichtige Hinweise

Redaktion

M. Müller-Schilling, Regensburg
A. Riphaus, Frankfurt am Main

Zusammenfassung

Gender-Medizin in der Chirurgie bedeutet nicht nur, dass Erkrankungen in Prävalenz, Erkrankungsalter und Schweregrad bei Männern und Frauen variieren, sondern dass die Behandlung durch die unterschiedliche Anatomie und Biologie erschwert werden kann. Hinzu kommen sozioökonomische und gesellschaftliche Aspekte, wie z. B. unterschiedliches Screeningverhalten und der Zugang zu ärztlichen Leistungen, die den Therapiebeginn beeinflussen können. Alle Facetten beeinflussen direkt Outcome, Prognose und Lebensqualität nach viszeralchirurgischen Eingriffen. Dennoch werden heutzutage Frauen und Männer in der Viszeralchirurgie nach denselben Strategien behandelt. Somit besteht die Notwendigkeit, das Bewusstsein und Wissen in Bezug auf geschlechtsspezifische Unterschiede auch in der Chirurgie zu schärfen, um eine patientenindividuellere Medizin anzubieten und beispielsweise Risiken und Benefit noch konkreter einschätzen zu können.

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