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13.10.2018 | Magenkarzinom | journal club | Ausgabe 6/2018

R0-reseziertes Magenkarzinom
InFo Hämatologie + Onkologie 6/2018

Keine Indikation für eine postoperative Strahlentherapie

Zeitschrift:
InFo Hämatologie + Onkologie > Ausgabe 6/2018
Autor:
Prof. Dr. Andreas Schalhorn
Hintergrund und Fragestellung: Die Prognose von Patienten mit nicht metastasiertem Magenkarzinom bleibt trotz R0-Resektion schlecht. In zahlreichen Studien wurde daher der Stellenwert einer additiven Chemo- und/oder Strahlentherapie untersucht. Nachdem insbesondere durch die MAGIC-Studie nachgewiesen wurde, dass eine perioperative Chemotherapie, also Chemotherapie vor und nach der Operation, im AJCC-Stadium ≥ II effektiv ist und im Vergleich zur alleinigen Operation die 5-Jahres-Überlebensrate von 23 auf 36 % steigert, ist dieser Therapieansatz bei Tumoren im TMN-Stadium cT3/4 Nx M0 heute therapeutischer Standard [ 1]. Anders als in Nordamerika konnte sich hierzulande die postoperative Radiochemotherapie nicht durchsetzen [ 2, 3]. Die positiven Ergebnisse der SWOG-Intergroup-Studie ließen sich nicht bedenkenlos auf Europa übertragen, da hier im Rahmen der Operation der konsequenten Lymphknotenresektion ein wesentlich höherer Stellenwert zugesprochen wird. In der CRITICS-Studie wurde nun randomisiert die perioperative Chemotherapie (CHTH) mit einer präoperativen Chemotherapie und einer postoperativen Radiochemotherapie (RCT) verglichen [ 4]. ...

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Literatur
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