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02.11.2017 | Magenkarzinom | Leitthema | Ausgabe 12/2017

Der Chirurg 12/2017

Therapeutisches Vorgehen beim oligometastasierten Magen- und Ösophaguskarzinom

Zeitschrift:
Der Chirurg > Ausgabe 12/2017
Autoren:
PD Dr. Dr. T. Schmidt, S. P. Mönig

Zusammenfassung

Die Therapie von Patienten mit oligometastasierten Magen- und Ösophaguskarzinomen befindet sich in den letzten Jahren im Wandel. Bisher wird in den aktuellen S3-Leitlinien zum Magen- und Ösophaguskarzinom eine chirurgische Therapie nicht empfohlen. Allerding befassen sich heutzutage die bestehenden lokalen Tumorboards immer häufiger mit diesen Patienten. Durch die multimodalen Therapiekonzepte werden bei Patienten, die gut auf die Therapie ansprechen, vermehrt individuelle Indikationen gestellt und zusätzlich eine radikale Operation des Primärtumors und der Metastasen durchgeführt. In dieser Übersichtsarbeit werden die aktuellen Daten der vorliegenden Literatur besprochen und eine Grundlage für erweiterte chirurgische Therapien dargelegt. Zusätzlich mit den aktuell vorliegenden Daten der FLOT3-Studie und den meist retrospektiven Daten scheinen sich Patienten identifizieren zu lassen, die von einer aggressiven Therapie profitieren. Randomisierte prospektive Studien wie die RENAISSANCE/FLOT5-Studie und die GASTRIPEC-Studie müssen in der Zukunft weiter klären, ob eine aggressive chirurgische Therapie im multimodalen Therapiekonzept von metastasierten Magen- und Ösophaguskarzinomen eine weitere anerkannte Säule bilden wird.

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