Zum Inhalt

Aktuelle Strategien zur Therapie des Magenkarzinoms

Erschienen in:

Zusammenfassung

Jährlich erkranken beinahe eine Million Menschen an einem Magenkarzinom. Die 5‑Jahres-Überlebensrate beträgt in der westlichen Welt nur 20–25 %. Dies ist hauptsächlich dadurch begründet, dass bei mehr als 70 % der Patienten bereits ein lokal fortgeschrittenes und/oder metastasiertes Karzinom diagnostiziert wird. Die komplette Resektion des Primärtumors inklusive D2-Lymphadenektomie ist die einzig unimodale kurative Therapie. Bei resektablen Tumoren erhöht die Kombination mit perioperativer Chemotherapie die 5‑Jahres-Überlebensraten um knapp 15 %. Zunehmende medikamentöse Optionen inklusive neuer zielgerichteter Substanzen ermöglichen in der palliativen Situation eine Lebensverlängerung bei gleichzeitiger Verbesserung von Lebensqualität und Symptomkontrolle. Karzinome des gastroösophagealen Übergangs unterscheiden sich von Magenkarzinomen hinsichtlich ihrer Ätiologie, Diagnostik und teilweise auch in der Therapie; sie bedürfen daher einer separaten Darstellung.
Titel
Aktuelle Strategien zur Therapie des Magenkarzinoms
Verfasst von
Annika Stange
Anne Berger
Thilo Welsch
Jürgen Weitz
Dr. med. Daniel E. Stange, Ph.D.
Publikationsdatum
27.09.2017
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
best practice onkologie / Ausgabe 7/2017
Print ISSN: 0946-4565
Elektronische ISSN: 1862-8559
DOI
https://doi.org/10.1007/s11654-017-0042-x
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Passend zum Thema

ANZEIGE

G-CSF mit neuartiger Struktur – langwirksam ohne PEGylierung

Zur Unterstützung der Chemotherapie werden heute meist langwirksame G-CSF genutzt, die nur einmal pro CTX-Zyklus verabreicht werden müssen. Diese verlängere Wirksamkeit wurde bisher durch eine Kopplung des G-CSF Moleküls an Polyethylenglykol (PEG) erreicht. Ein neuentwickeltes G-CSF kann erstmals eine lange Wirksamkeit ohne PEGylierung erreichen und den zunehmenden Bedarf an einer langwirksamen PEG-freien CIN-Prophylaxe decken.

ANZEIGE

Klinische Studien belegen Wirksamkeit eines neuartigen G-CSF

Die klinische Wirksamkeit eines PEG-freien G-CSF wurde in drei Phase III-Studien im Vergleich zu bisher verfügbaren kurz- und langwirksamen PEGylierten G-CSF belegt. Die PEG-freie Substanz erwies sich als mindestens ebenso wirksam, mit anhaltender Wirkung über alle Chemotherapiezyklen.

ANZEIGE

Neutropenien kontrollieren - für eine Chemotherapie nach Plan

Die Neutropenie-Prophylaxe mit G-CSF hat einen festen Stellenwert in der Supportivtherapie onkologischer Patienten. Die zunehmende Prävalenz von Antikörpern gegen Polyethylenglykol (PEG) führt zu einem wachsenden Bedarf für nicht-PEGylierte langwirksame G-CSF. Erfahren Sie hier mehr über neue Erkenntnisse und Entwicklungen zur Neutropenie-Prophylaxe mit G-CSF.

Apogepha Arzneimittel GmbH
Bildnachweise
Teaserbild G-CSF mit neuer Struktur/© Apogepha, Glass vial, pipette and woman scientist in laboratory for medical study, research or experiment. /© HockleyMedia24/peopleimages.com / Adobe Stock (Symbolbild mit Fotomodellen), Erythrozyten und Leukozyten/© Apogepha