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16.11.2020 | Makuladegeneration | Originalien

Die fibrovaskuläre Umwandlung der CNV bei nAMD unter lang andauernder Anti-VEGF-Therapie

Methodenevaluation zur Quantifizierung morphologischer Veränderungen

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe
Autoren:
Dr. med. Marius Book, Martin Ziegler, Kai Rothaus, Henrik Faatz, Marie‑Louise Gunnemann, Georg Spital, Matthias Gutfleisch, Albrecht Lommatzsch, Daniel Pauleikhoff

Zusammenfassung

Hintergrund

Bei der neovaskulären altersabhängiger Makuladegeneration (nAMD) kann es unter lang andauernder Anti-VEGF-Therapie zu einer fibrovaskulären Umwandlung der choroidalen Neovaskularisation (CNV) kommen. Es fehlen Definitionen, wie eine differenzierte Quantifizierung der einhergehenden morphologischen Veränderungen erfolgen kann. Die vorliegende Pilotstudie dient dem Ziel, die hierzu am besten geeigneten Bildgebungsmodalitäten zu definieren.

Patienten und Methode

Bei 56 Augen mit fibrosierter CNV nach min. 2 jähriger Anti-VEGF-Therapie und min. 12 intravitrealen Anti-VEGF-Injektionen wurden die folgenden Bildgebungsmodalitäten hinsichtlich der Abgrenzbarkeit von vaskulärem und fibrösem Anteil der CNV sowie von assoziierter Atrophie von retinalem Pigmentepithel (RPE) und Unterbrechung der ellipsoiden Zone (EZ) untersucht: Multicoloraufnahme (MC), Fundusautofluoreszenz (FAF), Fluoreszeinangiographie (FA) und Indocyaningrünangiographie (ICGA), Spectral-domain-optische Kohärenztomographie (SD-OCT) und OCT-Angiographie (OCTA).

Ergebnisse

Der vaskuläre Anteil der fibrosierten CNV konnte am besten mittels OCTA, der fibröse Anteil am besten mittels SD-OCT abgegrenzt werden. Die RPE-Atrophie war bestmöglich mittels FAF darstellbar, jedoch war eine Abgrenzung auch mithilfe MC sowie ICGA möglich. Die EZ-Unterbrechung konnte im SD-OCT-b-Scan abgegrenzt werden.

Schlussfolgerung

Die MC ist zur Darstellung von RPE-Atrophie und fibrösem Anteil der fibrosierten CNV, die FAF zur Abgrenzbarkeit der RPE-Atrophie geeignet. Mittels SD-OCT kann der fibröse Anteil der CNV quantifiziert werden; die EZ-Unterbrechung ist im b Scan, jedoch nicht im transverse-structure-Scan abgrenzbar. Mithilfe der OCTA ist eine Detektion des vaskulären Anteils möglich.

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