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30.11.2018 | Makuladegeneration | Kasuistiken | Ausgabe 9/2019

Der Ophthalmologe 9/2019

Eintrübung einer hydrophilen Intraokularlinse nach multiplen Bevacizumab-Injektionen

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 9/2019
Autoren:
Ass. Dr. S. Roland, R. Khoramnia, G. U. Auffarth, H.-S. Son, T. M. Yildirim, U. Schoenherr

Zusammenfassung

Für Eintrübungen hydrophiler Linsen sind in der Literatur verschiedene Ursachen beschrieben. Ausgeprägte Trübungen sind eine ernst zu nehmende Komplikation, da sie bis zur Explantation bzw. bis zum Austausch der Intraokularlinse (IOL) führen können. Die Kalzifizierung hydrophiler IOLs wird häufig für die Explantation verantwortlich gemacht. Trotz der rasant steigenden Zahl von intravitrealen Injektionen sind diese bislang nicht in Zusammenhang mit Linseneintrübungen gebracht worden. Wir berichten über eine Patientin, bei der die Eintrübung der hydrophilen Linse offensichtlich mit multiplen intravitrealen Injektionen über Jahre einhergeht. Es handelt sich um eine sekundäre Kalzifizierung mit Kalziumphosphat-Ablagerungen direkt unter der IOL-Oberfläche. Mögliche Pathomechanismen werden diskutiert. Aufgrund der steigenden Anzahl von intravitrealen Injektionen sollte in Zukunft der Zusammenhang dieser mit Intraokularlinsentrübungen weiter evaluiert werden. Generell muss bei hydrophilen Linsenmaterialien berücksichtigt werden, dass diese nach diversen Eingriffen im Verlauf eintrüben können.

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