Zum Inhalt

33. Maligne Hyperthermie

  • 2018
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Die maligne Hyperthermie (MH) ist eine genetisch determinierte, latente Myopathie, die nach Exposition mit Triggersubstanzen, also volatilen Inhalationsanästhetika und Succinylcholin, zu einer Dysregulation der intrazellulären Ca2+-Homöostase und konsekutiv zu einer hypermetabolen Stoffwechselentgleisung führt. Die klinische Symptomatik der MH reicht von abortiven Formen mit nur einem oder wenigen Symptomen oder einer geringen Ausprägung mehrerer Symptome bis hin zur klassischen fulminanten MH-Krise, die in ca. 6% aller MH-Fälle beobachtet wird. Diagnostik, Therapie und die Anästhesieführung bei Patienten mit einer MH oder einer MH-Disposition sind Gegenstand dieses Kapitels.
Titel
Maligne Hyperthermie
Verfasst von
Frank Wappler
Copyright-Jahr
2018
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-54568-3_33
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

EKG Essentials: EKG befunden mit System

In diesem CME-Kurs können Sie Ihr Wissen zur EKG-Befundung anhand von zwölf Video-Tutorials auffrischen und 10 CME-Punkte sammeln.
Praxisnah, relevant und mit vielen Tipps & Tricks vom Profi.

Neu im Fachgebiet AINS

Bikarbonat gegen Azidämie senkt nicht die Mortalität

Ein zu niedriger pH-Wert von Intensivpatienten im akuten Nierenversagen lässt sich durch die Gabe von Bikarbonat zwar anheben. Doch welchen Nutzen hat diese Maßnahme? Die BICARICU-Forschungsgruppe hat nach Antworten gesucht.

Warum gehen Menschen in die Notaufnahme statt zum Hausarzt?

Wer zur Behandlung eines allgemeinärztlichen Problems die Notaufnahme aufsucht, trägt zur steigenden Belastung, oft genug auch Überlastung der Klinikambulanzen bei. Welche Beweggründe stecken hinter diesem Verhalten?

Beinödem unter Gabapentin: Verschreibungskaskade stoppen!

Ein Patient entwickelt unter Gabapentin ein Beinödem – und bekommt deshalb ein Schleifendiuretikum verschrieben. Welche Folgen diese offenbar häufig anzutreffende Verschreibungskaskade haben kann, gerade bei Senioren, legt ein US-Team dar. Das Studiendesign gibt allerdings Anlass zur Kritik.

So häufig versagen arterielle Katheter auf Intensivstationen

Dass die intensivmedizinische Versorgung mit einem peripheren arteriellen Katheter mit diversen Komplikationen einhergehen kann, belegt eine Metaanalyse mit aktuellen Zahlen. Der Verzicht auf diese Maßnahme scheint in einigen Fällen zumindest kein Nachteil zu sein – wie eine andere Studie ergeben hat.



Update AINS

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
EKG befunden mit System - EKG Essential/© Springer Medizin Verlag GmbH, Frau im Wartebereich des Krankenhauses/© H_Ko / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Ärztin im Gespräch mit älterem Patienten/© fizkes / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Legen eines arteriellen Katheters im OP/© beerkoff / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)