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Die Einführung von Immuncheckpointinhibitoren hat die Therapie des malignen Melanoms grundlegend verändert und zu einer wachsenden Zahl von Langzeitüberlebenden geführt. Mit diesem therapeutischen Fortschritt gehen jedoch spezifische psychosoziale …
Nachdem eine primäre Krebserkrankung überlebt wurde, besteht das Risiko, maligne Zweittumoren zu entwickeln, etwa maligne Melanome. Vor allem für pädiatrische Patienten ist dieses Risiko wohl höher als vermutet. Dabei scheinen nicht nur Strahlen- …
Das Peniskarzinom ist selten, aber bedeutend. Dieser CME-Beitrag bietet einen aktuellen Überblick über Epidemiologie, Ursachen, Diagnoseempfehlungen und Therapiemöglichkeiten dieses Tumors. Er beleuchtet Risikofaktoren für penilen Krebs und informiert über die verschiedenen Erscheinungsformen von Peniskarzinomen.
Checkpointinhibitoren sind in der vergangenen Dekade zur wichtigsten Therapiestrategie bei Personen mit malignem Melanom avanciert. Sie wirken zwar sehr gut, können aber auch zu schweren immunvermittelten Nebenwirkungen mit teils chronischen …
Als Konsequenz daraus empfehlen die Forscherinnen und Forscher eine Revision der schwedischen Leitlinie, die bei Melanomen im Stadium IIC ein weniger intensives Monitoring empfiehlt als bei Tumoren im Stadium IIIA. Sie unterscheidet sich damit von …
Von den insgesamt rund 4.000 gescreenten Patientinnen und Patienten erfüllten 47 Personen (mit insgesamt 115 NIL) alle Kriterien. Davon profitierten 25 Teilnehmende (53,2 %) von einem mehr oder weniger ausgeprägten abskopalen Ef-fekt der …
Ein 85-jähriger Patient wird mit einem angeblich seit vier Wochen bestehenden Knoten vorstellig, der beim Essen störe. Dieser sei entstanden, nachdem der Senior sich auf die Lippe gebissen habe. Inspektorisch imponiert eine relativ homogene, exophytische Raumforderung an der Unterlippe rechts.
Melanozytäre Nävi weisen zahlreiche klinische und histologische Sonderformen auf, die diagnostische Unsicherheiten hervorrufen können. Varianten wie Halo‑, Meyerson‑, Spitz‑, Rezidiv- oder blaue Nävi sowie Special-site-Nävi und hormonell …
Neben anderen Umweltfaktoren trägt ultraviolette Strahlung (UV‑B, UV-A) unbestritten zur Entstehung von Hautalterung und Hautkrebs bei. Neuerdings wurde gezeigt, dass auch sichtbares Licht und infrarote Strahlung am Hautalterungsprozess beteiligt sind.
UV-Strahlung ist der Hauptrisikofaktor für die Entstehung melanozytärer und nichtmelanozytärer Hauttumoren. Besonders UV-A- und UV-B-Strahlung führen zu DNA(Desoxyribonukleinsäure)-Schäden und entzündlichen Reaktionen, die die Tumorentstehung …
Tatsächlich schnitt die Mohs-Chirurgie in allen Outcome-Kriterien besser ab als die Exzisionschirurgie. Während nach drei Jahren rund 7 % der nach Mohs operierten Patientinnen und Patienten an ihrer Krebserkrankung gestorben waren, lag der Anteil …
Folgt man den Resultaten dieser Zwischenanalyse, lohnt sich die zusätzliche Schnittbildgebung nicht. Im Vergleich zur Standardnachsorge zeigt die Intervention keine signifikanten Vorteile, weder beim Gesamt- noch beim rückfallfreien Überleben …
HEIDELBERG – Das Projekt PEF-Adjuvant zur partizipativen Entscheidungsfindung (PEF) wird vom Innovationsfonds des G-BA mit einer Million Euro gefördert. Das Projekt hat zum Ziel, Patientinnen und Patienten mit Melanom stärker in …
Der Anteil älterer Menschen, die an Kopf-Hals-Karzinomen erkranken, nimmt kontinuierlich zu. Die Therapiegestaltung ist häufig anspruchsvoll, unter anderem aufgrund häufiger Komorbiditäten, reduzierter körperlicher Reserven und teilweise abweichender Therapieziele im Vergleich zu jüngeren Betroffenen.
In den letzten Jahrzehnten haben sich die therapeutischen Konzepte der Onkologie grundlegend gewandelt: Neben etablierten chirurgischen, radiotherapeutischen und interventionell-ablativen Lokaltherapien hat sich das Feld der Systemtherapien …
Die Melanomtherapie erlebte in den letzten Jahren eine bedeutende Weiterentwicklung, insbesondere durch den Einsatz von Immuncheckpointinhibitoren (ICI) und zielgerichteten Therapien mit BRAF- und MEK-Inhibitoren beim fortgeschrittenen, aber auch …
In fortgeschrittenen Tumorstadien erfolgt die Therapie vorrangig medikamentös. Für die stadienabhängige Therapie der fortgeschrittenen Melanomerkrankungen sind sowohl die leitliniengerechte als auch weiterführende Therapieoptionen relevant. Die „One-size-fits-all-Therapie“ hat sich zu einem multimodalen und multisequenziellen Behandlungsregime verändert.
Im Oktober 2018 wurde ein Rote-Hand-Brief veröffentlicht, der das Risiko von Hautkrebs im Zusammenhang mit der Einnahme von Hydrochlorothiazid (HCT) beschreibt. Das Medikament kommt vor allem in der Therapie des arteriellen Hypertonus und der Herzinsuffizienz zum Einsatz. Wer ist gefährdet und ist Prävention möglich?
Pädiatrische Melanome sind eine Herausforderung, insbesondere, da Studiendaten zu Systemtherapien bei Kindern und Jugendlichen meist fehlen. Im metastasierten Stadium und als adjuvante Therapie können jedoch nun auch moderne Systemtherapien angewendet werden. Doch wie?
Keratinozytäre Hauttumoren zählen zu den häufigsten malignen Hautläsionen weltweit v. a. bei älteren Patient:innen und umfassen ein Spektrum, das von aktinischer Keratose (AK) über Morbus Bowen (MB) bis hin zum invasiven Plattenepithelkarzinom …
Die weiterhin stetige Zunahme UV-bedingter nichtmelanozytärer Hauttumoren führt zu einer steigenden Anzahl an Patienten, bei denen mehrere und/oder ausgedehnte Tumoren operativ zu versorgen sind. Rekonstruktionen im Bereich der Nase sind in diesen …
Fotheringham P et al. In situ and localized primary invasive pregnancy-associated melanoma: Maternal and perinatal outcomes. J Eur Acad Dermatol Venereol 2025; doi.org/10.1111/jdv.20894 …
Insbesondere zur Differenzierung benigner und maligner melanozytärer Hautläsionen hat sich die Methode der konfokalen Lasermikroskopie (KLM) als ein nichtinvasives bildgebendes Verfahren bewährt. In Kombination mit validierten KI-Ansätzen kann diese Methode noch viel mehr.
Die Studie war randomisiert, aber un-verblindet und wurde in 22 Zentren in Deutschland, Italien, Frankreich und Polen durchgeführt. Der mediane Follow-up-Zeitraum lag bei 21 Monaten. Teilnehmen durften Melanomerkrankte in gutem Allemeinszustand …
ctDNA mit BRAF-V600-Mutation war bei 13 % der 597 Probandinnen und Probanden nachweisbar, wobei die Zahl der Kopien von Patientinnen und Patienten mit dem Melanom-Substadium stieg. So stammten 63 % der BRAF-V600K-posi- tiven Proben von Patienten …
Unter der Ganzkörperfotografie versteht man die standardisierte Erstellung von Fotografien der einsehbaren Hautoberfläche, die automatisiert zu einem zweidimensionalen (2D) bzw. dreidimensionalen (3D) Bild zusammengefügt werden. Mit dem ATBM(„2D …
Tumorzellen können sich maskieren oder sie erschweren es Immunzellen zu arbeiten, indem sie den pH-Wert der Tumormikroumgebung verändern. Sie nutzen diese und weitere Mechanismen, um der Kontrolle durch das Immunsystem zu entgehen. Das kann den Verlauf von onkologischen Erkrankung maßgeblich beeinflussen.
Die Line-field-konfokale optische Kohärenztomographie (LC-OCT) ist ein innovatives und nichtinvasives Bildgebungsverfahren, das die Vorteile der konfokalen Lasermikroskopie (KLM) und der optischen Kohärenztomographie (OCT) kombiniert. Bisher …
Die ex vivo konfokale Laserscanmikroskopie (Ex-vivo-KLM) ist eine innovative Diagnostikmethode, mit der Gewebeproben direkt nach der Entnahme digital, schnell und hochauflösend dargestellt werden können. Dadurch erhalten Dermatologinnen und …
Für einige Tumorentitäten sind bereits neue Therapiestandards mit Radioimmuntherapie etabliert worden. Doch die simple Addition einer Immuntherapie zu einer Radiotherapie brachte in RCT nicht immer eine Verbesserung mit sich, teilweise verschlechterte sich sogar die Prognose. Wovon hängt die Wirksamkeit also ab? Aktuelle Studiendaten lassen Schlüsse zu.
Am Unterschenkel eines 32-Jährigen präsentiert sich seit drei Wochen eine symptomlose Hautveränderung. Aus Sorge, es könnte sich dabei um ein malignes Melanom handeln, stellt er sich beim Hausarzt vor. Wie lautet die Diagnose?
„Diese multizentrische Real-World-Studie zeigt einen anhaltenden Vorteil der adjuvanten TT gegenüber der adjuvanten PD-1-ICI-Therapie bei Patientinnen und Patienten mit BRAF-mutiertem Melanom im Stadium III“, resümieren Lodde et al. Frühe Rezidive …
Die objektive Ansprechrate betrug 31 %, wobei 6 % eine komplette und knapp 26 % eine partielle Remission erreichten. Bei vier Betroffenen wandelte sich über ein Jahr nach der Infusion eine partielle in eine komplette Remission. Die mediane Zeit …
Wie unterscheidet das Immunsystem zwischen "fremd" und "selbst"? Im Beitrag werden Mediatoren und Mechanismen der immunologischen Tumorabwehr und ihre Zielstrukturen beschrieben, die für aktuelle klinische Anwendungen in der Krebsimmuntherapie relevant sind bzw. in naher Zukunft wahrscheinlich an Relevanz gewinnen.
Trotz signifikanter Fortschritte bestehen weiterhin Limitationen durch schwierige Patientenselektion, Resistenzen sowie immunvermittelte Nebenwirkungen (irAE). Neue Strategien zielen darauf ab, die Effektivität bestehender Therapien durch gezieltere Immunmodulation, neue Zielstrukturen und eine Steuerung des Tumormikromilieus (TME) zu erhöhen.
Auch wenn etwas mehr als die Hälfte der pigmentierten Bindehauttumore gutartig sind, sollte man immer auch an ein Malignom denken. Bestimmte Merkmale können schon bei der ersten Untersuchung auf eine bösartige Form hindeuten, sodass Sie eine erste Verdachtsdiagnose stellen können.
In der Studie waren die Patientinnen und Patienten zunächst über sechs Wochen mit insgesamt zwei Zyklen Pem-brolizumab behandelt worden. Per Los wurde danach entweder die ICI-Thera-pie für weitere sechs Wochen allein fortgeführt oder um eine …
Eine 87-jährige Frau stellt sich wegen Ohrenschmerzen rechts in unserer Ambulanz vor. Um einen Notfall handelt es sich streng genommen nicht: Bereits seit Monaten, so erzählt sie, habe sie eine „Wunde“ an der Ohrmuschel, die sie großzügig mit Kamillensalbe behandelt habe – bisher leider ohne Erfolg.
Die Primärtherapie von Kopf-Hals-Tumoren besteht nach wie vor meist in der chirurgischen Resektion. Die Radio(chemo)therapie spielt bei der multidisziplinären Behandlung eine zentrale Rolle. Medikamentöse Therapien, u. a. mit Immuncheckpointinhibitoren, finden bislang vor allem im palliativen Stadium Anwendung, werden jedoch zunehmend für den neoadjuvanten und adjuvanten Einsatz untersucht.
Aktuell gibt es über 120 abgeschlossene oder aktive Studien zu mRNA-basierten Impfstoffen in onkologischen Indikationen. Viele wurden vorzeitig abgebrochen, andere befinden sich in fortgeschrittenen Stadien. Erste Zulassungen werden für 2025 bis 2026 erwartet. Was zeichnet diese neuen Immuntherapien aus? Und welche Ansätze sind vielversprechend?
Der extramammäre Morbus Paget (EMP) ist ein seltenes, langsam wachsendes kutanes Adenokarzinom mit einer Inzidenz von 0,1–2,4 pro 1.000.000 Einwohner. Histomorphologisch sind typische Paget-Zellen zu erkennen, und es werden zwei pathogenetisch und …
Insgesamt lag die PFS-Rate ein Jahr nach Therapiestopp bei median 86 %, die OS-Rate sogar bei 96 %. Die Forschungsgruppe weist allerdings auf die hohe Heterogenität der Studien hin. Nach drei Jahren waren die Raten etwas gesunken, sie lagen jedoch …
ATHEN - Bereits zum vierten Mal hat der Multi-Stakeholder Summit on Occupational Skin Cancer getagt. Dabei diskutierten internationale Expertinnen und Experten aus Medizin, Politik und Arbeitsschutz über neue Strategien zur Prävention und …
ESSEN - Vom 10. bis 13. September 2025 wird Essen zum Zentrum der dermatoonkologischen Welt. Der 35. Deutsche Hautkrebskongress der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO) bietet Dermatologinnen und Dermatologen eine optimale …
DUISBURG - Krebsfrei - und dann doch wieder nicht? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen untersuchen, warum manche Patientinnen und Patienten trotz einer unterstützenden Immuntherapie …
Haut-Screening-Apps (HSA), die auf künstlicher Intelligenz (KI) basieren, gewinnen zunehmend an Bedeutung in der Früherkennung von Hautneoplasien. Convolutional Neural Networks (CNNs) erreichen ein mit Dermatologen vergleichbares …
Die mRNA-basierte Neoantigentherapie ist eine innovative Form der adjuvanten Immuntherapie, die gezielt die körpereigene Abwehr gegen Tumoren aktiviert. Sie nutzt mRNA-Technologie, wie sie bei COVID-19-Impfstoffen eingesetzt wurde, zur …
Das Gros aller Hautkrebs-assoziierten Todesfälle ist auf das maligne Melanom der Haut zurückzuführen. Die Therapie des metastasierten Melanoms wurde durch Zulassung von Immuncheckpointinhibitoren und zielgerichteten Therapien revolutioniert. Als …
Erste Konzepte mit klinischen Studien zur neoadjuvanten Chemotherapie wurden für das lokal fortgeschrittene Mammakarzinom mit dem Anspruch einer brusterhaltenden Operation sowie für Rektumkarzinome mit dem Ziel, den Kontinenzapparat postoperativ …
Moderne zielgerichtete und immunbasierte Therapien haben die Prognose vieler Tumorerkrankungen eindrücklich verbessert, jedoch kann es zu unerwünschten endokrinen Nebenwirkungen kommen. Das Management dieser Nebenwirkungen wird zwar bereits in Leitlinien und Empfehlungen beschrieben, ist in der klinischen Routineversorgung aber oft noch nicht etabliert.
Das Uveamelanom, auch Aderhautmelanom genannt, ist eine seltene Form von schwarzem Hautkrebs, die aus Pigmentzellen im Auge, hauptsächlich der Aderhaut, entsteht. Es kann auch die Iris oder den Ziliarkörper betreffen und führt häufig zu …
Das Feld der Melanomtherapie ist auch im Bereich des chirurgischen Vorgehens dynamisch. In der Versorgung des Primärtumors wurden die Sicherheitsabstände aufgrund von Studiendaten verkleinert. Bei der Chirurgie der regionären Lymphknoten wurde die …
Biomarker bieten die Möglichkeit, Therapien präziser zu steuern und Nebenwirkungen zu reduzieren. Doch welche gewebebasierten, blutbasierten und radiologischen Biomarker sind in der klinischen Anwendung verlässlich?
MAGDEBURG - Die drei Hochschulstandorte Magdeburg, Dresden und Regensburg entwickeln und erproben ein neues patientenorientiertes Nachsorgeprogramm in Kooperation mit Betroffenen und Fachkräften. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Projekt mit …
„Unsere Studie zeigt, dass beinahe ein Viertel der Personen nach einem primären Melanom im Verlauf einer medianen Nachbeobachtungszeit von sieben Jahren ein zweites primäres Karzinom entwickelt, mehr als die Hälfte davon erneut ein Melanom“, so …
Immunhistochemische Untersuchungen gehören zu den seit vielen Jahren angewendeten Untersuchungen in der Dermatopathologie und Pathologie und sind aus der Tumordiagnostik nicht mehr wegzudenken. Ziel ist die Identifikation und Klassifizierung von …
Immunvermittelte Nebenwirkungen (irAE) treten abhängig vom Wirkstoff häufig in bestimmten Zeitspannen auf und können unterschiedliche Organe betreffen. Mit einem Fokus auf gastrointestinale Nebenwirkungen lesen Sie, wie sie den Schweregrad von irAE einordnen können. Das hilft Ihnen zu entscheiden, ob Kortikosteroide erforderlich oder ein Abbruch der ICI-Therapie nötig ist.
Das maligne Melanom ist eine der häufigsten Tumorerkrankungen, die in den letzten Jahren nicht nur durch den Anstieg der Inzidenz, sondern auch durch die rasante Entwicklung der Therapie an Bedeutung gewonnen hat. Die Therapieempfehlungen der aktuellen Leitlinie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) hinken derzeit der aktuellen Studienlage hinterher. Hier hat es insbesondere bei den lokal fortgeschrittenen Tumoren einige Neuerungen gegeben. Ein Update.
BERLIN - Bei der Früherkennung von Melanomen soll künftig ein neuartiger, an eine KI-Diagnoseplattform angebundener Ganzkörperscanner helfen. In nur sechs Minuten untersucht er automatisch den kompletten Körper und liefert für jede auffällige …
Melanome im Kindesalter sind selten, werden aber durch ihr atypisches Erscheinungsbild oftmals verzögert diagnostiziert. Im Folgenden werden Diagnostik und Behandlung kompakt vorgestellt, am Fallbeispiel eines 14-jährigen Jungen.
Sehr häufig handelt es sich bei malignen Lidtumoren um symptomlose Zufallsbefunde, die von Patientinnen und Patienten oft übersehen oder falsch eingeschätzt werden. Wie Sie Lidveränderungen in der Praxis richtig einordnen und worauf es bei der Nachsorge ankommt, erfahren Sie im folgenden CME-Artikel.
Das Bindehautmelanom ist eine seltene Erkrankung, die jedoch eine hohe Tumor-assoziierte Mortalität aufweist. Eine Resektion in sano mit adjuvanter Lokaltherapie stellt aktuell den therapeutischen Goldstandard dar, eine Systemtherapie findet beim …
Die finalen Resultate ergeben ein medianes OS von 72 Monaten nach der Kombitherapie sowie von 37 Monaten nach einer Behandlung mit Nivolumab und 20 Monaten nach Ipilimumab. Zehn Jahre nach Studienbeginn waren noch 43 % mit der Kombitherapie, 37 % …
Wang XM et al. Trends in cutaneous melanoma mortality and incidence in European Union 15+ countries between 1990 and 2019. J Eur Acad Dermatol Venereol 2025; https://doi.org/10.1111/jdv.20524 …
Die ex vivo konfokale Laserscanmikroskopie (KLM) bietet als Bedside-Methode die Möglichkeit, eine schnelle, direkt digitalisierte histologische Untersuchung an Frischgewebe durchzuführen. Das Ziel dieses Beitrags ist es, einen Überblick über …
Durch die schrittweise Tumorprogression, gibt es beim melanozytären Melanom sehr unterschiedliche Krankheitsbilder. Um dieser Komplexität und den aktuellen Forschungsdaten Rechnung zu tragen, hat die WHO die Klassifikation der melanozytären Tumoren aktualisiert.
Auch wenn es selten vorkommt: Hinter harmlos aussehenden Nävi bei Kindern können sich aggressive melanozytäre Tumore verbergen. Eine genaue Diagnose ist entscheidend, um frühzeitig eingreifen zu können. Was ist dabei zu beachten?
Merkelzellkarzinome sind selten, aber hochaggressiv. Im fortgeschrittenen Stadium sind Immuncheckpointinhibitoren die Standardtherapie für diese Hauttumoren, aufgrund primärer und sekundärer Resistenzen bedarf es jedoch zusätzlicher beziehungsweise neuer Strategien. Dazu gibt es bereits positive Studiendaten.
Die Kombination aus menschlicher Expertise und KI-Unterstützung liefert derzeit die besten Ergebnisse in der Medizin. Dies eröffnet vielversprechende Möglichkeiten für die Diagnose, die Behandlungsplanung und das Management von Hautkrankheiten.
Der nichtmelanozytäre Hautkrebs ist mit einem Anteil von ca. 31 % aller erfassten bösartigen Tumoren die häufigste Krebserkrankung in Deutschland [ 3 ]. Die Gruppe des nichtmelanozytären Hautkrebses fasst mehrere Formen zusammen, knapp drei Viertel …
Eine 66-jährige Patientin wurde mit seit Monaten bestehenden nächtlichen Muskelschmerzen und unklaren Fieberschüben bis 39,1 °C stationär in der Rheumatologie aufgenommen. Fünf Jahre zuvor war bei ihr ein metastasiertes malignes Melanom mit …
Immunvermittelte Nebenwirkungen (irAE) können potenziell jedes Organ oder Gewebe betreffen und zu ausgeprägter entzündlicher Schädigung führen. In der aktualisierten S3-Leitlinie Supportivtherapie werden Empfehlung für ein adäquates Monitoring, zielführendes differenzialdiagnostisches sowie optimales therapeutisches Vorgehen formuliert.
In Deutschland erkranken pro Jahr knapp 24.000 Menschen an einem schwarzen Hautkrebs oder Melanom. Unter den 25- bis 29-jährigen Frauen ist es sogar der häufigste Krebs überhaupt. Ob die Betroffenen geheilt werden können, hängt besonders vom …
Berücksichtigt hatten Li et al. 13.644 Personen, bei denen in den Jahren 2000 bis 2018 die Diagnose eines kutanen Melanoms gestellt worden war. Bei 3.007 lag ein CHNM und bei 10.637 ein CMOS vor. Zu den wichtigsten Ergebnissen zählten: CHNM waren …
DÜSSELDORF - Drei Tage hochkarätige Fortbildung im Zeichen innovativer Therapien boten einen bunten Strauß an Themen. Die zahlreichen Highlights lassen sich nicht mit einer Rückschau aufarbeiten. Daher zeigt „Deutsche Dermatologie“ nach dem …
Es gehört heute zu den Grundlagen der Diagnostik des malignen Melanoms, Tumorantigene mit immunhistochemischen Methoden sichtbar zu machen. Den perfekten Antikörper gibt es allerdings nicht. Um Fehldiagnosen zu vermeiden, gibt es einiges zu beachten. Ein Überblick.
Die Erstbeschreibung von Tumorzellen in der Blutbahn erfolgte 1869 durch Thomas Ashworth. Dieser beschrieb in der Blutprobe eines metastasierten Krebskranken „cells identical with those of the cancer itself“ und postulierte, dass diese „may tend …
Ein 82-Jähriger stellte sich auf Betreiben seiner besorgten Ehefrau in der Sprechstunde vor. Er berichtete, vor einigen Wochen am rechten Ohr von einem Insekt gestochen worden zu sein. Kurz darauf habe sich an der Stelle ein schmerzloser Knoten gebildet, von dem sich immer wieder Krusten ablösen würden.
Nachdem sich der 85-jährige Senior auf die Lippe gebissen hat, wächst an derselben Stelle ein Knoten. Dieser sei erst seit vier Wochen dort und störe ihn nun beim Essen. Das Behandlungsteam vermutet jedoch, dass der Knoten schon länger besteht. An welche Diagnose denken Sie?
Rund jede zehnte Patientin beziehungsweise jeder zehnte Patient mit Checkpointinhibitortherapie entwickelt hormonelle Nebenwirkungen wie eine Thyreoiditis. Ärztinnen und Ärzte sollten über die Gefahr Bescheid wissen, um rasch reagieren zu können.
Die neoadjuvante Immuntherapie ist auf dem Weg, die adjuvante Therapie als Standard beim Melanom im Stadium III abzulösen. Wer wie intensiv therapiert werden muss, wurde bei der Jahrestagung der European Academy of Dermatology and Venereology (EADV 2024) in Amsterdam diskutiert.
In den vergangenen Jahren hat sich die Anwendung von künstlicher Intelligenz (KI) in der Dermatologie rapide weiterentwickelt. Damit eröffnen sich vielversprechende Möglichkeiten für die Diagnose, Behandlungsplanung und das Management von …
Obwohl es für dermtochirurgische Eingriffe in der Schwangerschaft und Stillzeit häufig keine Arzneimittelzulassung und keine Leitlinien gibt, können sie dennoch notwendig werden. Was ist bei der Planung von Eingriffen zu beachten und was ist wann möglich?
Die Fünf-Jahres-OS-Raten variierten in Abhängigkeit von der Erstlinientherapie: 24,9 % mit Ipilimumab, 39,1 % mit PD-1-Hemmer und 41,2 % mit Ipilimu-mab/Nivolumab. Von den Patienten mit partieller Response (PR, 24,3 %) beziehungsweise mit CR (20,2 …
Long GV et al. Final Results for Adjuvant Dabrafenib plus Trametinib in Stage III Melanoma. N Engl J Med. 2024; https://doi.org/10.1056/nejmoa2404139 …
Ein großer Teil der Melanome gehört zu den Lentigo maligna (LM). Es handelt sich um eine Form des In-situ-Melanoms, die an chronisch geschädigter Haut auftritt. Dabei ähnelt ihr Erscheinungsbild anderen UV-bedingten Läsionen. Wie können Sie eine LM sicher festestellen?
Der erste monoklonale Antikörper, Rituximab, kam 1997 auf den Markt. Seither wurden die Antikörper immer spezifischer und zielgenauer. Neben den bahnbrechenden Erfolgen in der onkologischen Therapie hat sich auch in der Behandlung von entzündlichen Dermatosen einiges grundlegend verändert.
Sonnencremes können nur schützen, wenn sie aufgetragen werden. Welche Hürden es zu nehmen gilt und wie sich die Therapietreue verbessern lässt, erläutert Prof. Carola Berking, Direktorin der Hautklinik der Universität in Erlangen.
Immuncheckpoint-Inhibitoren (ICI) sind Bestandteil der Therapie bei Patienten mit fortgeschrittenem malignem Melanom. Unter der Therapie mit ICI können immunvermittelte Nebenwirkungen (irAEs) auftreten. Die Prävalenz der Sarkopenie, die durch …
Klinische Belege unterstreichen das Potenzial der Immuntherapie bei Merkel-Zell-Karzinom (MCC). Eine Herausforderung sind jedoch früh auftretende Resistenzen. Aktuell werden in der Forschung daher kombinierte und frühe Behandlungsansätze, einschließlich adjuvanter und neoadjuvanter Strategien, erprobt, um Immunescape-Mechanismen beim MCC zu begegnen.
Das Hautkrebsscreening hat zu einer Erhöhung der Anzahl diagnostizierter Hautkrebsfälle geführt. Trotz der Wichtigkeit der Früherkennungsuntersuchung nimmt nur ein kleiner Teil der Anspruchsberechtigten regelmäßig am Screening teil.
Bei der Aktinischen Keratose (AK) ist die Beurteilung der verschiedenen Läsionen eine therapeutische Herausforderung. Welchen Beitrag kann die moderne, nichtinvasive Diagnostik leisten? Außerdem gibt es neue Real-World-Daten zu Tirbanibulin 1% Salbe und 5‑Fluorouracil 4 %-Creme.
Das Plattenepithelkarzinom (PEK) ist nach dem Basalzellkarzinom der zweithäufigste bösartige Hauttumor und macht ca. 20 % der nichtmelanozytären Hautkrebsfälle aus. Es entsteht durch maligne Transformation der Keratinozyten der Epidermis und der …
Zwischen September 2018 und November 2020 wurden 487 Patientinnen und Patienten dem Pembrolizumab-Arm und 489 Personen dem Placebo-Arm zugewiesen. Die mediane Nachbeobachtungszeit betrug 27,4 Monate.
Gleich mehrere Studien lieferten bei der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago spannende Daten zum potenziell resezierbaren Melanom im Stadium III. Adjuvante und neoadjuvante Konzepte konkurrieren – oder ergänzen sich.
Der Hauptrisikofaktor für die Entstehung von nichtmelanozytärem Hautkrebs („nonmelanoma skin cancer“, NMSC) ist die Sonnenstrahlung. Daher sind Außenbeschäftigte durch ihre Tätigkeit im Freien besonders gefährdet. Aus diesem Grund wurde das …
18. - 21. Februar 2026 | Berlin
Auf dieser Seite halten wir Sie mit tagesaktuellen Berichten vom Deutschen Krebskongress auf dem Laufenden. Außerdem finden Sie hier Ausblicke auf spannende Themen, die vor Ort diskutiert werden. Expertinnen und Experten erzählen, auf welche DKK-Sessions sie sich besonders freuen.
Eine Dexpanthenol-haltige Wund- und Heilsalbe reduziert das Auftreten von Windeldermatitis bei Früh- und Neugeborenen. Darüber hinaus hat die Salbe bei einer manifesten Windeldermatitis eine heilende Wirkung – dies zeigen klinische Studien – Erfahren Sie mehr!
Um die Behandlungsergebnisse bei Menschen mit einer atopischen Dermatitis (AD) zu steigern, gilt es, das Potenzial eines verbesserten umfassenden Krankheits- managements zu nutzen. Weitere Informationen zu den Studienergebnissen finden Sie hier!
Der Vortrag von PD Dr. Sandra Schuh auf dem letzten Spektrum Hautgesundheit Kongress „Haut am Limit“ spannt einen Bogen zwischen Klimawandel, alltäglichem Klinikbetrieb und modernster Diagnostik. Sie zeigte, wie diese Entwicklungen zusammenspielen – und wie dermatologische Versorgung ressourcenschonend gestaltet werden kann. Erfahren Sie mehr!
Bepanthen® Wund- und Heilsalbe wird nach wie vor erfolgreich bei kleinen Alltagsverletzungen eingesetzt. Moderne Forschung schafft darüber hinaus Evidenz für neue Anwendungsgebiete wie z.B. für die Nachbehandlung einer Lasertherapie bei aktinischer Keratose oder einer Tattoo-Entfernung. Aktuelle Studienergebnisse oder Neuigkeiten aus der Dermatologie erfahren Sie hier.