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12.10.2017 | Malignome in der Schwangerschaft | Leitthema | Ausgabe 11/2017

Der Gynäkologe 11/2017

Das Mammakarzinom in der Schwangerschaft

Zeitschrift:
Der Gynäkologe > Ausgabe 11/2017
Autoren:
S. Seiler, S. Loibl
Wichtige Hinweise

Redaktion

W. Janni, Ulm
W. Jonat, Kiel

Zusammenfassung

Die Inzidenz des schwangerschaftsassoziierten Mammakarzinoms (PBC) steigt, da Frauen zunehmend erst nach dem 30. Lebensjahr Kinder bekommen. Die Therapie des PBC sollte sich so nah wie möglich an der für junge Brustkrebspatientinnen mit vergleichbarer Tumorbiologie und Erkrankungsstadium orientieren. Eine Frühgeburt sollte vermieden werden. Je nach Schwangerschaftsalter können viele Therapien und Untersuchungen – einschließlich bildgebender Verfahren, Operation und Chemotherapie – auch während einer Schwangerschaft erfolgen und sollten interdisziplinär geplant werden. Strahlentherapie, endokrine und Anti-HER2-Therapien sowie weitere neue Brustkrebsmedikamente sind während der Schwangerschaft und Stillzeit kontraindiziert. Die Daten von Frauen mit einem PBC sollten systematisch erfasst werden.

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