Mukosaassoziierte Lymphome des Gastrointestinaltrakts
- 25.09.2024
- MALT-Lymphome
- CME-Topic
- Verfasst von
- Prof. Dr. med. habil. Wolfgang Fischbach
- Prof. Dr. med. habil. Andreas Neubauer
- PD Dr. med. habil. Gabriele Reinartz
- Erschienen in
- best practice onkologie | Ausgabe 10/2024
Zusammenfassung
Mukosaassoziierte Lymphome des Gastrointestinaltrakts sind eine heterogene Gruppe und unterscheiden sich hinsichtlich Pathogenese, Lokalisation und therapeutischer Optionen. Für alle gilt, dass eine differenzierte Therapie eine exakte Erfassung des Lymphomstadiums voraussetzt. Für die gastralen Mucosa-associated-lymphoid-tissue(MALT)-Lymphome wurde vor etwa 30 Jahren die pathogenetische Bedeutung der Helicobacter-pylori-Infektion deutlich. Diese Erkenntnis wurde in einen neuen Therapieansatz übertragen. Heute ist die H.-pylori-Eradikation die Therapie der ersten Wahl bei den gastralen MALT-Lymphomen. In der Mehrzahl der Fälle führt sie zu einer kompletten Lymphomremission. Bleibt der Erfolg aus, steht die Strahlentherapie in den lokalisierten Stadien I/II E mit exzellenten Ergebnissen zur Verfügung. Die Immunchemotherapie ist die Domäne der fortgeschrittenen Stadien III/IV E, die Operation spielt keine Rolle mehr. Die sehr viel selteneren intestinalen und kolorektalen MALT-Lymphome bedürfen einer individualisierten Therapie.
- Titel
- Mukosaassoziierte Lymphome des Gastrointestinaltrakts
- Verfasst von
-
Prof. Dr. med. habil. Wolfgang Fischbach
Prof. Dr. med. habil. Andreas Neubauer
PD Dr. med. habil. Gabriele Reinartz
- Publikationsdatum
- 25.09.2024
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
MALT-Lymphome
Lymphome
Strahlentherapie
Helicobacter pylori
Zytostatische Therapie
Onkologie
Onkologische Erkrankungen in der Hausarztpraxis - Erschienen in
-
best practice onkologie / Ausgabe 10/2024
Print ISSN: 0946-4565
Elektronische ISSN: 1862-8559 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s11654-024-00605-0
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