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01.04.2017 | Mammakarzinom | journal club | Ausgabe 3/2017

Brusterhaltende Therapie versus Mastektomie
InFo Onkologie 3/2017

Rezidivraten bei sehr jungen Patientinnen mit Mammakarzinom

Zeitschrift:
InFo Onkologie > Ausgabe 3/2017
Autoren:
MaHM Dr. René Baumann, Prof. Dr. Jürgen Dunst
Wichtige Hinweise
Erstpubliziert in Strahlenther Onkol. 2016;192(19):737–8.
Hintergrund und Fragestellung: Sehr junges Alter (nach allgemeiner Definition 35–40 Jahre) ist wohl infolge besonders aggressiver Tumoren (Rezeptor-negativ, HER2-positiv, triple-negativ, G3; [ 6]) mit einer schlechteren Prognose assoziiert. Außerdem scheint sehr junges Alter per se ein erhöhtes Risiko zu bergen. In retrospektiven Analysen und auch in prospektiven Studien wurde vor allem ein hohes Risiko für lokoregionale Rezidive nach brusterhaltender Therapie (BET) gefunden [ 3, 4]. Beispielsweise war in den Studien der European Organisation for Research and Treatment of Cancer (EORTC) das Risiko für intramammäre Rezidive nach BET um den Faktor 2,8 gegenüber postmenopausalen Patientinnen erhöht [ 2, 8]. Neuere Daten zeigen jedoch, dass die Überlebensrate trotz der erhöhten In-Brust-Rezidivrate nicht schlechter ist [ 5]. Dennoch wählen viele sehr junge Patientinnen primär eine Mastektomie, um das psychologische Trauma eines Rezidivs zu vermeiden [ 9]. ...

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Literatur
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