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Die Onkologie

Aktuelle Entwicklungen im axillären Management beim primären Mammakarzinom

Erschienen in:

Zusammenfassung

Studien in der Adjuvanz konnten zeigen, dass selbst bei 1 bis 2 Sentinel-Metastasen auf eine axilläre Lymphonodektomie (ALND) verzichtet werden kann, wenn eine brusterhaltende Operation bzw. Mastektomie mit einer begleitenden Strahlentherapie durchgeführt wird. Die notwendigen Zielvolumina der Strahlentherapie sind aber weiterhin noch nicht klar definiert. Aktuelle Studiendaten ermöglichen bei hormonrezeptorpositiven Tumoren mit niedrigem Risikoprofil bereits den kompletten Verzicht auf axilläre Eingriffe bei gleicher onkologischer Sicherheit. Zu beachten ist lediglich die Konsequenz eines nicht bekannten axillären Lymphknotenstatus hinsichtlich der weiteren adjuvanten Therapiemöglichkeiten, die sich z. B. für den Einsatz von CDK(„cyclin-dependent kinase“)-4/6- oder PARP(Poly[ADP-Ribose]Polymerase)-Inhibitoren ergeben könnten. Die Möglichkeit der Vermeidung einer ALND besteht auch im neoadjuvanten Setting. Auch bei Nachweis isolierter Tumorzellen und Mikrometastasen wird eine ALND nicht mehr generell empfohlen.
Titel
Aktuelle Entwicklungen im axillären Management beim primären Mammakarzinom
Verfasst von
N. Rohrmoser
M. B. Köpke
M. Schneider
H. Kahl
M. Langenbach
Prof. Dr. Nina Ditsch
Publikationsdatum
26.01.2026
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Onkologie / Ausgabe 2/2026
Print ISSN: 2731-7226
Elektronische ISSN: 2731-7234
DOI
https://doi.org/10.1007/s00761-025-01886-y
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Bildnachweise
Operationspräparat mit clip- und drahtmarkiertem Target-Lymphknoten/© Rohrmoser, N. et al. | all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH