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26.04.2016 | Mammakarzinom | AKTUELLE MEDIZIN | Ausgabe 8/2016

Einfluss auf Zytokine
MMW - Fortschritte der Medizin 8/2016

Brustkrebs: Sport wirkt antientzündlich

Zeitschrift:
MMW - Fortschritte der Medizin > Ausgabe 8/2016
Autor:
Springer Medizin
Brustkrebspatientinnen, die regelmäßig Sport treiben, zeigen auf der Ebene der Zytokine eine deutlich geringere entzündliche Aktivität. Der Effekt könnte den nachgewiesenermaßen günstigen Einfluss von Sport auf das Überleben der Patientinnen erklären. Norwegische Autoren haben acht randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 479 Patientinnen (Durchschnittsalter 54 Jahre) ausgewertet, die sich mit dem Thema Sport bei Brustkrebs befasst haben. Die Frauen in den aktiven Gruppen hatten über im Mittel 19 Wochen im Schnitt dreimal pro Woche jeweils rund 70 Minuten lang trainiert. (Dabei kamen Aerobic, Krafttraining, Yoga oder Tai Chi zum Einsatz.) Nach der Intervention wurden jeweils die Serumspiegel verschiedener Entzündungsmediatoren gemessen. Die stärkste Evidenz ergab sich für das Interleukin IL-6. In acht Studien war die Serumkonzentration nach dem Sport um 0,55 pg/ml niedriger als in der nicht aktiven Kontrollgruppe. Auch bei TNF-α und anderen Zytokinen ergaben sich signifikante Differenzen. ...

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