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08.04.2019 | Mammakarzinom | Leitthema | Ausgabe 5/2019

Der Gynäkologe 5/2019

Immunonkologische Ansätze beim Mammakarzinom

Zeitschrift:
Der Gynäkologe > Ausgabe 5/2019
Autoren:
PD Dr. med. Malgorzata Banys-Paluchowski, Natalia Krawczyk, Verena Friebe, Marcus Schmidt, Anne Bartens, Prof. Dr. med. Tanja Fehm
Wichtige Hinweise

Redaktion

M. Friedrich, Krefeld
K. Diedrich, Groß Sarau
M. Thill, Frankfurt am Main

Zusammenfassung

Hintergrund

In den letzten Jahren haben sich die immunologischen Behandlungsmöglichkeiten bei soliden Tumoren stark erweitert mit einer wachsenden Zahl von Immuntherapien, die für die Behandlung von Melanomen sowie Urothel- und Lungenkarzinomen bereits zugelassen sind.

Fragestellung

Wirksamkeit und Sicherheitsprofil von Immuncheckpointinhibitoren (ICPi) bei Mammakarzinomen.

Material und Methoden

Analyse der publizierten Ergebnisse von klinischen Studien einschließlich Kongressbeiträgen.

Ergebnisse

Der Einsatz von ICPi wurde sowohl im metastasierten als auch (neo)adjuvanten Setting untersucht. Die relativ niedrigen Ansprechraten unter Monotherapie lassen sich durch die Kombination mit Chemotherapie deutlich erhöhen. Einige Patientinnen erreichen eine langanhaltende Remission. Insbesondere Patientinnen mit PD-L1(„programmed cell death ligand 1“)-positiven Tumoren/Immunzellen profitieren von der neuen Medikamentengruppe. Erwartet wird derzeit die Zulassung des ersten ICPi Atezolizumab für die Behandlung des metastasierten triple-negativen Mammakarzinoms mit PD-L1-Expression der tumorassoziierten Immunzellen. Zusätzlich werden Vakzinierungsstrategien verfolgt, um die Immunabwehr gegen Brustkrebs zu verbessern.

Diskussion

Die Therapieoptionen bei metastasiertem Mammakarzinom wurden um eine neue Medikamentengruppe erweitert. Im Hinblick auf neue Nebenwirkungen sind insbesondere Autoimmunphänomene und Endokrinopathien von Bedeutung.

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