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20.04.2021 | Mammakarzinom | Gynäkoonkologie | Ausgabe 2/2021

Im Fokus Onkologie 2/2021

Neuer Therapieansatz bei HER2+ Brustkrebs

Zeitschrift:
Im Fokus Onkologie > Ausgabe 2/2021
Autor:
Sandrina Bachmaier
Forscher des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) haben vor wenigen Jahren das Enzym EDI3 ("endometrial carcinoma differential 3") identifiziert, welches bei der Metastasierung von Endometrium- und Ovarialkarzinomen eine Rolle spielt [Marchan R et al. Cancer Res. 2017; 77(17):4589-601]. EDI3 ist eine Glycerophosphodiesterase, die Glycerophosphocholin zu Cholin und Glycerol-3-phosphat spaltet. Beide Stoffe stellen zentrale Zwischenprodukte für verschiedene Stoffwechselwege dar. Bei Brustkrebspatientinnen mit HER2-positiven Tumoren häufen sich Produkte des Cholin-Stoffwechsels vermehrt in den Tumorzellen an. Die Forscher konnten bereits zeigen, dass auch die EDI3-Konzentration bei Frauen mit HER2-positivem Brustkrebs besonders hoch sein kann. Nun soll in Studien untersucht werden, welche Effekte die EDI3-Hemmung auf die Tumorzellen hat und ob eine gezielte Hemmung von EDI3 die Antitumor-Wirkung der bekannten Anti-HER2-Medikamente verbessert, heißt es in einer Mitteilung des IfADo. ...

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