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02.12.2020 | Mammakarzinom | Hauptreferate: Hauptprogramm der DGP | Sonderheft 2/2020

Der Pathologe 2/2020

What’s New Liquid Biopsy – PIK3CA-Testung beim Mammakarzinom

Zeitschrift:
Der Pathologe > Sonderheft 2/2020
Autor:
Dr. Claudia Vollbrecht

Zusammenfassung

Der Einsatz von Liquid Biopsies zur Untersuchung von molekularen Veränderungen an zirkulierender Tumor DNA (ctDNA) für die Companion-Diagnostik hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. PIK3CA zählt zu den am häufigsten mutierten Genen in Brustkrebspatientinnen. Die auch in Europa erwartete Zulassung des PIK3CA-Inhibitors Alpelisib mittels Liquid Biopsies infolge der Ergebnisse der SOLAR1-Studie ist daher eine vielversprechende Möglichkeit, dass mehr Brustkrebspatientinnen von einer zielgerichteten Therapie profitieren können. Es ist demnach anzunehmen, dass es eine Erstattung für die PIK3CA-Mutationstestung auf Basis von Liquid Biopsies geben wird.
Die Auswahl eines geeigneten Testverfahrens für den Nachweis der aktivierenden PIK3CA-Mutationen sollte Faktoren wie Sensitivität, Spezifität und Detektionslimit miteinbeziehen, wobei mindestens die Kriterien des Tests aus der Zulassungsstudie erfüllt werden sollten.
Der PIK3CA-Mutationsnachweis mittels Liquid Biopsy kann dann, bei wohlüberlegtem Einsatz, eine sinnvolle Ergänzung in der molekularpathologischen Diagnostik an Gewebe sein.

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