Das follikuläre Lymphom und das Mantelzelllymphom gehören nach der WHO Klassifikation zu den niedrig malignen Lymphomen. Besonders die Entität „Follikuläres Lymphom“ zeigt einen heterogenen, aber stets progredienten Verlauf – bei gutem Ansprechen auf Therapie – mit regelmäßigen Rezidiven und kürzer werdenden Remissionen. Das Mantelzelllymphom ist klinisch aggressiver. Bei beiden Erkrankungen hat der Einsatz des Anti-CD20-Antikörpers Rituximab die Therapie wesentlich verbessert. Weiterentwickelte CD20-Antikörper und „small molecules“ werden neue, chemotherapiefreie Therapieoptionen eröffnen.