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30.03.2018 | Manuelle Medizin | Übersichten | Ausgabe 2/2018

Manuelle Medizin 2/2018

Der Tennisellenbogen

Stellenwert der manuellen und chirurgischen Therapie

Zeitschrift:
Manuelle Medizin > Ausgabe 2/2018
Autoren:
Dr. M. M. Schneider, W. Beyer, B. Hollinger, G. Reith, R. Nietschke, L. P. Beyer, K. J. Burkhart

Zusammenfassung

Das Krankheitsbild des Tennisellenbogens beschreibt eine schmerzhafte Tendinose der Handgelenkextensoren mit Schmerzprojektion am lateralen Ellenbogen. Der Tennisellenbogen wird klinisch diagnostiziert und initial nahezu immer konservativ therapiert. Neben Physiotherapie und Infiltrationen können verschiedene physikalische Therapieformen wie Stoßwellen‑, Radio‑, Ultraschalltherapie etc. zur Beschwerdebesserung beitragen. Die Erfolgsaussichten unter konservativer Therapie sind mit ca. 89 % Ausheilung bzw. Besserung im Laufe eines Jahres hoch. Bei therapierefraktären Beschwerden bietet sich die operative Versorgung an, wobei sich die Operationstechnik nach der Präferenz des Chirurgen richtet, aber unabhängig vom Vorgehen insgesamt sehr gute Ergebnisse liefert. Im vorliegenden Beitrag werden Entstehung, Untersuchung sowie konservative und operative Therapiemöglichkeiten des Tennisellenbogens erläutert.

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