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21.06.2018 | Manuelle Medizin | Originalien | Ausgabe 4/2018

Manuelle Medizin 4/2018

Behandlungsfehlervorwürfe bei der Chirotherapie

Zeitschrift:
Manuelle Medizin > Ausgabe 4/2018
Autoren:
Prof. Dr. C. Holland, Dr. B. Weber

Zusammenfassung

Insgesamt wurden 91 vor der Gutachterkommission Nordrhein von 2004 bis 2017 erhobene Behandlungsfehlervorwürfe bei Chirotherapie und deren gutachterliche Beurteilung ausgewertet. Es war möglich, diese Auswertung mit einer früheren (Zeitraum 1976–2003) zu vergleichen. Die Häufigkeit der Vorwürfe und die Quote festgestellter Behandlungsfehler zeigten keine ansteigende Tendenz, zu beobachten ist jedoch vermehrt der Vorwurf, es sei keine oder keine suffiziente Aufklärung erfolgt. Vor allem vorgeworfen wurden vermeintlich durch die Chirotherapie ausgelöste Bandscheibenvorfälle und Schädigungen von Gefäßen im Bereich der Halswirbelsäule (mit zentralen Folgen) sowie Frakturen und Verschlechterungen von bestehenden Beschwerden, die Anlass der Behandlung waren. Im vorliegenden Beitrag werden 5 typische Behandlungsfehlervorwürfe und deren Beurteilung exemplarisch dargestellt. Die Schlussfolgerungen resultieren aus der Auswertung aller 91 überprüften Fälle des genannten Zeitraums im Spiegel der Literatur und Rechtsprechung sowie unter Berücksichtigung des Patientenrechtegesetzes, das den Arzt zu einer suffizienten Dokumentation zwingt. Als Ergebnis ist festzuhalten, dass im Grunde alle bestätigten Behandlungsfehler unter Befolgung der Bingener Empfehlungen von 1995 hätten vermieden werden können.

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