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28.01.2019 | Manuelle Medizin | In der Diskussion | Ausgabe 2/2019

Manuelle Medizin 2/2019

Automobilisation und Automanipulation – Lifestyle einer modernen Gesellschaft?

Zeitschrift:
Manuelle Medizin > Ausgabe 2/2019
Autoren:
R. Sacher, M. Wuttke, M. Knüdeler

Zusammenfassung

Die Selbstbehandlung von reversiblen segmentalen Dysfunktionen ist ein zunehmendes Problem in der täglichen Praxis. Automobilisationen und -manipulationen der Wirbelsäule sind bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen weit verbreitet. Dabei gibt es nach unseren Erfahrungen kaum Geschlechtsunterschiede. Resultierende Hypermobilitäten von Wirbelsäulenabschnitten führen zu reaktiven Verspannungen mit unspezifischen Kopf- und Rückenschmerzen. Durch Selbstmanipulationen wird ein Circulus vitiosus in Gang gesetzt, der zu komplexen, nicht immer leicht zu behandelnden Krankheitsbildern führt. Besondere Bedeutung für eine erfolgreiche Therapie hat dabei die Anamnese sowie das Unterlassen von derartigen Selbstbehandlungen.

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