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21.06.2017 | Leitthema | Ausgabe 4/2017

Arthroskopie 4/2017

Mediale unikondyläre Kniearthroplastik mit fixiertem Polyethylen

Zeitschrift:
Arthroskopie > Ausgabe 4/2017
Autoren:
PD Dr. med. Fabian von Knoch, Dr. med. Urs Munzinger

Zusammenfassung

Hintergrund

Die mediale unikondyläre Kniearthroplastik (UKA) ist eine etablierte Behandlungsoption bei fortgeschrittener medialer Gonarthrose.

Ziel der Arbeit

Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche mediale UKA mit fixiertem Polyethylen werden in dieser Übersichtsarbeit behandelt – sorgfältige Indikationsstellung, Operationsplanung und präzise Operationstechnik.

Methoden

Im Unterschied zur Knietotalendoprothese erlaubt die UKA den Erhalt des lateralen und patellofemoralen Kompartiments sowie der Kreuzbänder und ist oft mit einer rascheren postoperativen Erholung, verbesserten Kniekinematik und Kniefunktion verbunden. Bei Verwendung von UKA mit fixiertem Polyethylen können auch ausgeprägte Varusdeformitäten korrigiert werden.

Schlussfolgerung

Der Erfolg der UKA hängt von einer sorgfältigen Patientenauswahl, detaillierten präoperativen Planung und Operationstechnik ab. Eine Erweiterung der klassischen Indikationskriterien für UKA halten die Autoren für gerechtfertigt. Drei Typen der mechanischen Varus-Deformität können unterschieden werden: Typ 1 (isolierte intraartikuläre Deformität), Typ 2 (übermäßige Deformität durch extraartikuläre Varusdeformität bei medialer UKA), Typ 3 (reduzierte Deformität durch extraartikuläre Valgusdeformität bei medialer UKA). Diese Deformitäten sollten bei der Operationstechnik berücksichtigt werden.

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