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Erschienen in: Psychotherapeut 3/2013

01.05.2013 | Übersichten

Medikalisierung sozialer Prozesse

verfasst von: Prof. Dr. Dr. Wolfgang Schneider

Erschienen in: Die Psychotherapie | Ausgabe 3/2013

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Zusammenfassung

Die Medikalisierung sozialer Prozesse umfasst mehr und mehr gesellschaftliche Bereiche und führt zur Ausweitung des Krankheitsbegriffs sowie zur Schaffung neuer Krankheiten. Im vorliegenden Beitrag werden die Fächer Psychiatrie und Psychotherapie in ihrer Medikalisierungstendenz diskutiert. Hierbei wird ein Augenmerk auf die diagnostischen Modelle und deren klinische Anwendung gelegt. Es werden die Wechselwirkungen zwischen gesellschaftlichen Bedingungen, dem medizinischen Versorgungsmodell und den Individuen in ihren Einflüssen auf die Medikalisierung sowie die Psychopathologisierung dargestellt und diskutiert. Weiter wird die Bedeutung aufgezeigt, die die zunehmende gesellschaftliche Offenheit für psychische Phänomene und der Einfluss der Massenmedien bei den Medikalisierungsprozessen einnehmen. Auf der individuellen Ebene werden gesellschaftstypische psychologische Merkmale herausgearbeitet, die Einfluss auf die Bereitschaft von Individuen haben, sich selbst als „krank“ und sozial defizient zu erleben. Die Pathologisierungs- und Chronifizierungsprozesse werden dann am Beispiel der „Arbeitslosigkeit“, ihren psychischen Folgen und am „Burn-out-Begriff“ exemplifiziert. Abschließend werden Ansätze einer gesellschaftskritischen medizinischen und psychotherapeutischen Wissenschaft und Praxis skizziert.
Literatur
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Metadaten
Titel
Medikalisierung sozialer Prozesse
verfasst von
Prof. Dr. Dr. Wolfgang Schneider
Publikationsdatum
01.05.2013
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
Die Psychotherapie / Ausgabe 3/2013
Print ISSN: 2731-7161
Elektronische ISSN: 2731-717X
DOI
https://doi.org/10.1007/s00278-013-0977-5

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