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Die Dermatologie

Bildbasierte Computerdiagnose des Melanoms

Erschienen in:

Zusammenfassung

Zunehmend etablieren sich automatisierte Diagnosesysteme zur Melanomdiagnostik. Diese basieren auf folgenden 4 Verarbeitungsschritten: 1) Vorverarbeitung, bei der sichergestellt wird, dass störende Faktoren eliminiert werden, 2) Segmentierung, die Trennung des Bildes in die Läsion und den Hintergrund, 3) Extraktion und Auswahl jener Merkmale, die das höchste Maß an Genauigkeit bei der Diagnose bieten, und 4) Klassifizierung, bei der die Läsion einer Diagnoseklasse zugeordnet wird. In letzter Zeit fokussiert sich die computergestützte Melanomdiagnose auf Algorithmen, die auf „transfer learning“ basieren. „Transfer learning“ macht die Schritte 2 und 3 z. T. obsolet und liefert bessere Ergebnisse. Auch Smartphone-Applikationen im Bereich von Melanomvorsorge und -erkennung werden angeboten. Diese Anwendungen sind mit Sorge zu betrachten, denn sie sind Laien zugänglich, aber nicht in vorherigen klinischen Studien auf ihre diagnostische Leistungsfähigkeit überprüft worden.
Titel
Bildbasierte Computerdiagnose des Melanoms
Verfasst von
V. Dick
P. Tschandl
C. Sinz
A. Blum
Prof. Dr. H. Kittler, MD
Publikationsdatum
29.05.2018
Verlag
Springer Medizin
Schlagwörter
Melanom
Melanom
Dermatologie
Erschienen in
Die Dermatologie / Ausgabe 7/2018
Print ISSN: 2731-7005
Elektronische ISSN: 2731-7013
DOI
https://doi.org/10.1007/s00105-018-4191-9
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