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24.04.2017 | Melanom | CME | Ausgabe 7/2017

Der Onkologe 7/2017

Immuncheckpointinhibitoren

Neue therapeutische Behandlungsansätze in der Onkologie

Zeitschrift:
Der Onkologe > Ausgabe 7/2017
Autoren:
Dr. med. Sebastian Scheich, Dr. med. Martin Sebastian
Wichtige Hinweise

Redaktion

I.A. Adamietz, Herne
W.O. Bechstein, Frankfurt a. M.
H. Christiansen, Hannover
C. Doehn, Lübeck
A. Hochhaus, Jena
R. Hofheinz, Mannheim
W. Lichtenegger, Berlin
F. Lordick, Leipzig
D. Schadendorf, Essen
M. Untch, Berlin
C. Wittekind, Leipzig

Zusammenfassung

Immuncheckpointinhibitoren sind in verschiedenen Entitäten mittlerweile Therapiestandard. Beim malignen Melanom sind in der Erstlinie Pembrolizumab, Ipilimumab und Nivolumab sowie die Kombination aus Nivolumab und Ipilimumab zugelassen, außerdem Ipilimumab allein als adjuvante Therapie im Stadium III. Beim Lungenkarzinom ist Nivolumab für alle Histologien in der Zweitlinie und Pembrolizumab bei hoch PD-L1-positiven (PD-L1: „programmed cell death ligand 1“) Tumoren (> 50 %) in der Erstlinentherapie zugelassen. Beim Nierenzellkarzinom besteht die Zulassung von Nivolumab in der Zweitlinie, ebenso wie beim Hodgkin-Lymphom nach Versagen einer autologen Stammzelltransplantation und Brentuximab Vedotin. Beim Plattenepithelkarzinom des Kopf-Hals-Bereichs sind Pembrolizumab und Nivolumab in der Zweitlinie in den USA zugelassen, in Europa steht die Zulassung für Nivolumab kurz bevor. Für das Urothelkarzinom ist Atezolizumab in den USA in der Zweitlinie zugelassen. Wichtigste Nebenwirkungen sind „immune-related adverse events“.

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Literatur
Über diesen Artikel

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