Zum Inhalt

Jedes dritte Melanom wird auch von Experten übersehen

  • 17.07.2017
  • Melanom
  • Literatur kompakt
Erschienen in:

Zusammenfassung

Das Konzept des dysplastischen Nävus impliziert, dass atypische Hautmale ein höheres Risiko haben, sich schließlich zum Melanom zu entwickeln. Für Patienten mit multiplen Nävi würde das bedeuten, dass Läsionen, die sich im Lauf des dermatologischen Follow-up zu Melanomen entwickeln, schon bei der Eingangsuntersuchung verdächtiger aussehen als benigne Nävi. Eine aktuelle Studie stellt dieses Konzept infrage.
Titel
Jedes dritte Melanom wird auch von Experten übersehen
Verfasst von
Dr. Robert Bublak
Publikationsdatum
17.07.2017
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
hautnah dermatologie / Ausgabe 4/2017
Print ISSN: 0938-0221
Elektronische ISSN: 2196-6451
DOI
https://doi.org/10.1007/s15012-017-2469-8
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Kompaktes Leitlinien-Wissen Dermatologie (Link öffnet in neuem Fenster)

Mit medbee Pocketcards schnell und sicher entscheiden.
Leitlinien-Wissen kostenlos und immer griffbereit auf ihrem Desktop, Handy oder Tablet.

Neu im Fachgebiet Dermatologie

Rhinoplastik: Welche Substanz reduziert Blutungen am besten?

Sowohl Tranexamsäure als auch Phenylephrin und Desmopressin können im Vergleich zu einer Kochsalzlösung Blutungen während einer Rhinoplastik signifikant verringern. Außerdem verbessern sie offenbar die Qualität des Operationsfeldes.

Hochdosierte Hyaluronidase in einer Session wohl ausreichend

Die Applikation von hochdosierter Hyaluronidase in einer einzigen Session ist einer chinesischen Studie mit 54 Patienten zufolge wirksam und sicher, um Fillerkomplikationen in der Periorbitalregion zu behandeln. Sie war in allen Fällen erfolgreich.

Dermatozoenwahn: frühes Anzeichen von Demenz?

Ein wahnhafter Parasitenbefall ist eine seltene und schwerwiegende dermatopsychiatrische Störung. Eine Analyse von 146 Patientinnen und Patienten aus dem Karolinska-Universitätskrankenhaus zeigt: 42% hatten psychiatrische Komorbiditäten, 10% entwickelten später eine Demenz.

Krankenkassen erklären sich bereit, therapeutische Wundprodukte weiterhin zu erstatten

  • 05.12.2025
  • EBM
  • Nachrichten

Aktuell gesteigertes Regressrisiko bei der Verordnung therapeutischer Wundauflagen? Vielerorts signalisieren Kassen und KVen schon Entwarnung.

Update Dermatologie

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Die Leitlinien für Ärztinnen und Ärzte, Ein Operationsteam führt eine Rhinoplastik durch./© Georgiy Datsenko / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen), Einer Person wird ein Filler in den Hals gespritzt/© Oleksandra Polishchuk / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen), Versorgung einer infizierten Wunde bei diabetischem Fuß/© kirov1969 / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen)