Neoadjuvante Therapie des Melanoms
- 05.01.2024
- Melanom
- CME-Topic
- Verfasst von
- Lena Fuchs
- Anja Gesierich
- Patrick Schummer
- Univ.-Prof. Dr. med. Bastian Schilling
- Erschienen in
- best practice onkologie | Ausgabe 1-2/2024
Zusammenfassung
Durch die Entwicklung von Immuncheckpointinhibitoren und zielgerichteten Therapien wurden bei der systemischen Behandlung des Melanoms erhebliche Fortschritte erzielt. Diese Fortschritte werden nun auf die neoadjuvante Behandlung der lokal fortgeschrittenen Erkrankung übertragen. Insbesondere der Einsatz der PD-1-Blockade allein oder in Kombination mit der CTLA-4-Blockade ist vielversprechend bezüglich der Verringerung des Rezidivrisikos und der Sterblichkeit. Erste Daten zeigen, dass eine neoadjuvante Immuntherapie eine Deeskalation der Lymphknotenoperation ermöglichen könnte. In ähnlicher Weise hat die neoadjuvante BRAF-MEK-Hemmung bei Melanomen mit BRAF-Mutationen zu vergleichbaren Ergebnissen geführt, auch wenn die Ansprechdauer im Vergleich zur Immuntherapie geringer ist. Darüber hinaus hat die randomisierte Studie S1801 den ersten Beweis für die Vorteile des neoadjuvanten Ansatzes gegenüber dem konventionellen Ansatz einer Operation mit anschließender adjuvanter Therapie geliefert.
- Titel
- Neoadjuvante Therapie des Melanoms
- Verfasst von
-
Lena Fuchs
Anja Gesierich
Patrick Schummer
Univ.-Prof. Dr. med. Bastian Schilling
- Publikationsdatum
- 05.01.2024
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Melanom
Melanom
Zielgerichtete Therapie
Checkpoint-Inhibitoren
Checkpoint-Inhibitoren
Metastasen
Onkologie
Onkologische Erkrankungen in der Hausarztpraxis - Erschienen in
-
best practice onkologie / Ausgabe 1-2/2024
Print ISSN: 0946-4565
Elektronische ISSN: 1862-8559 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s11654-023-00546-0
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.