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05.09.2019 | Melanom | Kasuistiken | Ausgabe 5/2020

Der Ophthalmologe 5/2020

Vogt-Koyanagi-Harada-artige Uveitis unter Immun-Checkpoint-Inhibitor-Therapie beim metastasierten malignen Melanom

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 5/2020
Autoren:
FEBO Dr. med. Nataša Mihailovic, Dr. Jörg Dyballa, Dr. Saskia Herz, Dr. Michael Fluck, Prof. Maged Alnawaiseh, Dr. Ralph-Laurent Merté, Prof. Nicole Eter
Wichtige Hinweise
Die Onlineversion dieses Artikels wurde geändert: In dem ursprünglichen Artikel wurde der Name der Autorin Nicole Eter falsch geschrieben.
Zu diesem Beitrag ist ein Erratum online unter https://​doi.​org/​10.​1007/​s00347-019-00987-5 zu finden.

Zusammenfassung

Wir präsentieren den Fall einer 68-jährigen Patientin, die sich mit beidseitigem progredientem Visusverlust seit 4 Wochen in unserer Klinik vorstellte. Bei der Patientin war ein metastasiertes malignes kutanes Melanom bekannt, welches mit den Immun-Checkpoint-Inhibitoren Nivolumab und Ipilimumab behandelt wurde. Die ophthalmologische Untersuchung zeigte beidseits einen Vorderkammerreiz mit Endothelbeschlägen, Aderhautfalten und eine orangerote Verfärbung der Retina sowie linksseitig eine seröse Netzhaut‑/Aderhautabhebung. Im Verlauf entwickelte die Patientin eine Poliosis und Vitiligo. Unter systemischer und lokaler Steroidtherapie zeigte sich eine deutliche Besserung des Befundes. Eine intravitreale Triamcinolon-Injektion führte bei progressivem Makulaödem zur kompletten Regression desselben. Immun-Checkpoint-Inhibitoren können selten eine Vogt-Koyanagi-Harada-ähnliche Uveitis auslösen. Da sich der okuläre Reizzustand durch lokale und systemische Steroide in der Regel gut kontrollieren lässt, sollte die Checkpoint-Inhibitor-Therapie wenn möglich bei gutem Ansprechen fortgeführt werden. Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit engmaschigen Kontrollen ist in diesen Fällen dringend erforderlich.

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