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Einfluss einer Hormon- oder Hormonersatztherapie auf die Knochenheilung

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Zusammenfassung

Der Zusammenhang zwischen Östrogenmangel und Osteoporose ist seit 1940 dank Fuller Albright belegt. Osteoporose erhöht aber nicht nur das Frakturrisiko und konsekutiv die Zahl der Frakturen, sondern kann auch eine Frakturheilungsstörung bedingen. Es stellt sich die Frage, inwiefern ein Östrogenmangel neben der Fragilität die Knochenheilung negativ beeinflusst. Die Durchsicht der aktuellen Literatur ergibt den Anhalt, dass ein Östrogenmangel die Frakturheilung in den verschiedenen Heilungsstadien negativ beeinflusst. Ferner besteht Evidenz, dass die Östrogengabe diese negativen Effekte antagonisiert. Inwiefern diese experimentellen Daten auf den Patienten übertragen werden können, bleibt Aufgabe zukünftiger klinischer Untersuchungen.
Titel
Einfluss einer Hormon- oder Hormonersatztherapie auf die Knochenheilung
Verfasst von
Dr. Friederike Thomasius
Peyman Hadji
Publikationsdatum
06.06.2019
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Unfallchirurgie / Ausgabe 7/2019
Print ISSN: 2731-7021
Elektronische ISSN: 2731-703X
DOI
https://doi.org/10.1007/s00113-019-0677-x
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Bildnachweise
Frau macht Yoga am Ufer eines Sees/© Westend61 | GettyImages