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Erschienen in:

01.07.2013 | Behandlungsprobleme

Mentalisierungsbasierte Mutter-Kind-Therapie in der frühen Kindheit

Fallstudie und Therapiekonzept

verfasst von: Dr. Christine Bark

Erschienen in: Die Psychotherapie | Ausgabe 4/2013

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Auszug

„In jedem Kinderzimmer gibt es Gespenster. Sie sind die Besucher aus der nicht erinnerten Vergangenheit der Eltern, die ungeladenen Taufgäste. Unter günstigen Umständen können diese harschen und ungebetenen Geister wieder gebannt und an ihre unterirdischen Aufenthaltsorte zurückgeschickt werden. Das Baby macht seinen eigenen, unabweisbaren Anspruch auf die Liebe seiner Eltern geltend, und genau wie in den Märchen schützen die gemeinsamen Liebesbande das Kind und seine Eltern vor den Eindringlingen, den übel wollenden Gespenstern“ (Fraiberg 2011, S. 227).
Fußnoten
1
Die Fallstudie ist Teil eines Forschungsvorhabens am Institut für Psychosomatische Kooperationsforschung und Familientherapie des Universitätsklinikums Heidelberg. Dieses Forschungsvorhaben möchte die frühkindliche Mutter-Kind-Beziehung stärken und eine gesunde psychische Entwicklung des Kindes fördern. Dies geschieht durch eine mentalisierungsbasierte Eltern-Kind-Psychotherapie in Einzel- und Gruppenprozessen. Erste Gruppen gibt es zurzeit in Heidelberg in der Spezialambulanz für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern am Institut für Psychosomatische Kooperationsforschung und Familientherapie (Prof. Cierpka) sowie in der Säuglings- und Kleinkindambulanz am Saarländischen Institut zur Aus- und Weiterbildung in Psychotherapie in Saarbrücken (Kooperationspartnerin Frau Prof. Möhler). Studienleiterin ist die Verfasserin dieses Beitrags.
 
2
Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Ausgabe.
 
Literatur
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Zurück zum Zitat Winnicott DW (1985) Vom Spiel zur Kreativität. Klett-Cotta, Stuttgart Winnicott DW (1985) Vom Spiel zur Kreativität. Klett-Cotta, Stuttgart
Metadaten
Titel
Mentalisierungsbasierte Mutter-Kind-Therapie in der frühen Kindheit
Fallstudie und Therapiekonzept
verfasst von
Dr. Christine Bark
Publikationsdatum
01.07.2013
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Erschienen in
Die Psychotherapie / Ausgabe 4/2013
Print ISSN: 2731-7161
Elektronische ISSN: 2731-717X
DOI
https://doi.org/10.1007/s00278-013-0989-1

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