Messung der Kapazitätsentwicklung als Ansatz für Quartiersbeteiligung
Erfahrungen aus einem Präventions- und Gesundheitsförderungsprogramm in Hamburg
- 01.08.2013
- Schwerpunkt
- Verfasst von
- Stefan Nickel
- Waldemar Süß
- Alf Trojan
- Erschienen in
- Prävention und Gesundheitsförderung | Ausgabe 3/2013
Auszug
Schon 1997 hat die WHO neben dem „Empowerment“ des Individuums auf die Entwicklung der „Gemeindekapazität“ („community capacity building“) als eine der fünf Prioritäten der Gesundheitsförderung für das 21. Jahrhundert hingewiesen. Hierin wurde unter der Überschrift „Increase community capacity and empower the individual“ ([1], zu deutsch „Stärkung der gesundheitsfördernden Potenziale von Gemeinschaften und der Handlungskompetenz des Einzelnen“) die These aufgestellt, dass eine Beeinflussung der Gesundheitsdeterminanten durch die Menschen selbst erst durch Aus- und Weiterbildung, die Entwicklung von Führungsqualitäten und den Zugang zu Ressourcen möglich sei [2]. Mittlerweile gelten diese gemeinschaftlichen Gesundheitspotenziale auch als ein Schätzer für die Dauerhaftigkeit angestoßener Entwicklungen in der Gesundheitsförderung, für den jedoch lange Zeit keine geeignete Messmethode zur Verfügung stand [3]. Mit dem Fragebogen zur „Kapazitätsentwicklung im Quartier“ (KEQ), der durch das Institut für Medizinische Soziologie, Sozialmedizin und Gesundheitsförderung im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung gesundheitsfördernder Initiativen innerhalb der Lenzsiedlung im Hamburger Stadtteil Lokstedt entwickelt wurde, konnte diese Lücke im Jahr 2006 geschlossen werden, als das Instrument erstmals innerhalb einer Quartiersdiagnose eingesetzt wurde [4]. …
Anzeige
- Titel
-
Messung der Kapazitätsentwicklung als Ansatz für Quartiersbeteiligung
Erfahrungen aus einem Präventions- und Gesundheitsförderungsprogramm in Hamburg - Verfasst von
-
Stefan Nickel
Waldemar Süß
Alf Trojan
- Publikationsdatum
- 01.08.2013
- Verlag
- Springer Berlin Heidelberg
- Erschienen in
-
Prävention und Gesundheitsförderung / Ausgabe 3/2013
Print ISSN: 1861-6755
Elektronische ISSN: 1861-6763 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s11553-013-0392-3
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.